2. creole Global

 

Wir gratulieren!

Die Gewinner_innen der 2. creole stehen fest: Faya, Kurdophone und Japal

   

Jurybegründung:

KURDOPHONE: Die Band überzeugte durch starke Arrangements, Farbenreichtum, perfektes Zusammenspiel, einem großen dramaturgischen Bogen, Bühnenpräsenz und Ausstrahlung und berührte durch emotionale Tiefe.

FAYA: Diese Band zeigte eine variantenreiche Spielweise, hohe Musikalität, eine originelle Instrumentierung, schöne Kommunikation mit dem Publikum, lebendige Performance und große Spielfreude.

JAPAL: Diese Band überzeugte durch hohe Virtuosität, elegantes Spiel - bei aller Komplexität; hohe rhythmische Dichte, viel Bewegung, Leichtigkeit und hervorragendes Zusammenspiel. 


Live-Konzerte am 12./13./14. September 2019



Donnerstag, 12.September 2019
Freitag, 13.September 2019 Samstag, 14.September 2019
19.10h Amalaya
19.40h Japal
20.10h OKO
21.00h Flow Beatz
21.30h Ahmed Mounib Band
22.00h Superrocket 3000
19.10h Syriab Band
19.40h Russudan Meipariani Ensemble
20.10h Carlos Corona Band
21.00h Odisea - Andreas Arnold Trio
21.30h Seven is Heaven
22.00h KELELE
19.10h Kurdophone
19.40h Airy
20.10h Faya
21.00h L´Oud Whispers
21.30h Yazkah

Preisverleihung: Samstag, 14.September 2019 im Anschluss an die Konzerte
Moderation: Miriam Siré Camara

Jury 


Ahmed Mounib Band

Erst Anfang 2019, begeisterte die 5-köpfige Band um den Leader Ahmed Mounib bereits in München das Publikum im renommierten Cuvilliés Theater. Das Repertoire reicht von Mounibs Kompositionen bis hin zu neuen Arrangements bekannter Stücke und bedient sich einer Begegnung aus Jazz und arabischen Genres.

 

Der Geiger und Komponist Ahmed Mounib arbeitete am Sinfonie-Orchester in Kairo, bevor er zum Studium der Klassischen und Jazz-Musik nach Deutschland kam. Hier spielte er unter anderem in der Württembergischen Philharmonie Reutlingen. Mit seinem bekannte Duo "Fouad&Mounib" tourt er mit dem Pianisten Mohammed Fouad erfolgreich in Europa und Afrika.

Zurzeit ist Mounib als Konzertmeister und Solist auf Tournee mit dem berühmten deutschen Sänger Konstantin Wecker und dem Kammer-Orchester der Bayerischen Philharmonie.

Besetzung

  • Ahmed Mounib – violin
  • Abathar Kmash – oud
  • Nino Stübinger – piano
  • Wilbert Pepper – double bass
  • Stefan Noelle - drums

zurück zur Bandübersicht
 


Airy

Fusion, Haitian Music & Jazz

Das Duo aus Bassgitarrist Marck Richard Mirand und Trompeter Brice Moscardini ist klanglich verwurzelt in der traditionellen haitischen Musik und im Jazz. Die Musiker beschreiben ihre Kompositionen als "Einladung zur Reise zwischen Traum und Wirklichkeit".

 

zurück zur Bandübersicht


Amalaya

Songs from Argentina till Syria

Syrische Oud trifft auf argentinische Chacarera, Flamenco-Gitarre auf 9/8 Takt, sehnsuchtsvolles Chalumeau auf tänzerische Rahmentrommel. Dazu drei ausdrucksvolle Stimmen. Sie suchen und besingen, was Menschen von gestern, heute und morgen gemein ist: Träume, Sehnsüchte, Wünsche. Mal in traditioneller Kleidung, mal mit neuen transkulturellen Gewändern.

 


Die Musiker_innen aus Argentinien, Deutschland und Syrien verbinden auf elegante Art und Weise Rhythmen aus Mittel- und Südamerika mit arabischen, spanischsprachigen und sefardischen Texten und erzählen in ihren Liedern von musikalischen
Migrationsgeschichten.

Das 2016 in Leipzig gegründete Ensemble trat mit seinen Programmen u.a. im Grassi Museum und der naTo Leipzig, im Societaetstheater Dresden sowie beim Rudolstadt Festival auf.

Besetzung

  • Leandro Salvatierra - Gitarre/ Baglama/ Voc
  • Luise Rauer - Voc
  • Basel Alkatrib – Oud
  • Antonio Morejón Caraballo - Voc/ Perc
  • Fabian Klentzke - Piano/ Chalumeau/Voc
  • Korbinian Kirchner – Percussion

zurück zur Bandübersicht


Carlos Corona Band

Mexican Crossover

 

Der mexikanische Gitarrist Carlos Corona präsentiert seine eigenen Kompositionen und Arrangements mexikanischer Musik auf der brasilianischen siebensaitigen Gitarre. Stark beeinflusst von der Musik Mittel- und Südamerikas und vom Jazz, hat Carlos sein erstes Album "Siete Cuerdas Tapatías" in Mexiko 2015 veröffentlicht und zeigt damit neue Ausdrucksmöglichkeiten der zeitgenössischen mexikanischen Gitarre mit einer Mischung aus eigenen Kompositionen und Arrangements populärer mexikanischer Musik. Für seine Vorstellung beim International Jalisco Jazz Festival 2016 erhielt der Wahlberliner eine Nominierung als bestes Jazzkonzert in Mexiko.

Besetzung:

  • Carlos Corona – guitar
  • Tom Kessler – double bass
  • Laura Robles – percussion
  • Alejandro García - drums

zurück zur Bandübersicht


Faya

Lusoriental Swing from Lisbon

 

Drei musikalische Reisende aus Deutschland und Italien, gestrandet in Lissabon. Mit Jazz-, World Music- und Musikethnologie-Studium im Gepäck begeben sie sich gemeinsam in neue Abenteuer, immer auf der Suche nach anderen Perspektiven, Rhythmen und Melodien, die ihren Horizont erweitern. Ihre Konzerte sind Ausflüge in die entlegensten Ecken Europas,
Mittel- und Südamerikas und Afrikas.

Die Reiseberichte geraten durcheinander und so entstehen interkulturelle Verbindungen: Klezmer mit Funk, italienische Folklore mit afrikanischen Rhythmen, oder Chanson mit Batucada.

Die drei Musikerinnen singen in allen Sprachen, die ihnen in den Sinn kommen und verwandeln das Publikum in talentierte Singvögel.

Besetzung:

  • Elena La Conte: Querflöte, Stimme & Percussion
  • Chiara Pellegrini: Gitarre, Stimme & Percussion
  • Kristina Van de Sand: Violine, Stimme & Percussion

zurück zur Bandübersicht


Flow Beatz

FLOW BEATZ definiert "Percussion-Duo" ganz neu. Es ist, als würde das Leben selbst durch die Hände von Florian Betz und Bodek Janke sprechen.

 


FLOW BEATZ ist ein brandneues Percussion-Duo-Projekt des Pantam- und Marimbaspielers Florian Betz.

Es gibt keine Kompositionen, nur den Moment - und diesen Moment fangen die beiden Musiker mit höchster Sensibilität und Virtuosität ein. Ein fließendes Auf und Ab der Rhythmen und Klänge, ein Kommen und Gehen der verschiedenen Instrumente und Melodien, eine Trance, eine Phantasie.

Die Debüt-CD soll in der zweiten Jahreshälfte 2019 erscheinen.
 

Florian Betz ist ein Pionier auf dem Instrument Pantam (auch bekannt als Handpan) und ein Virtuose auf der Marimba. Bodek Janke gehört zu den wichtigsten Schlagwerkern im Bereich Global Music, der regelmäßig mit den großen Namen der Szene auf Tour ist. Im Ensemble mit Yo-Yo-Ma eröffnete er die Elbphilharmonie in Hamburg.

Besetzung:

  • Florian Betz – marimba, pantam, piano, vocals
  • Bodek Janke – tabla, flutes, drums, vocals

zurück zur Bandübersicht


Japal

Japenese-Palestinian Crossover

 

Japal ist eine neu gegründete Band aus Berlin. Ihr Name - eine Wortkombination aus "Japan" und "Palestina" - steht nicht nur für die biographischen Bezüge der Musiker_innen, sondern ist gleichzeitig auch musikalisches Programm des Trios.

Besetzung:

  • Shingo Masuda: Qanun
  • Noriko Okamoto: Kontrabass
  • Romeo Natur: Perkussion

zurück zur Bandübersicht


KELELE

Afrobeat, Funk, Socca, Ragga


 


Die Inspiration der 10-köpfigen Berliner Band Kelele ist durchdrungen vom musikalischen Erbe der Funk- & Highlife-Bands der 70er und 80er Jahre - wie Osibisa, Ebo Taylor, Orchestre Poly-Rythmo de Cotonou und Mulatu Astatke - und bildet den Ausgangspunkt Kelele’s musikalischer Reise.

Undogmatisch und spielerisch bricht die Band im Fortgang dieser Tradition mit üblichen Genregrenzen und entwickelt so ihren eigenen energiegeladenen Stil. Es entsteht ein Mix aus Funk, Socca, Ragga-Beats, gepaart mit westafrikanischen Percussion-Arrangements und Bläsersätzen, die inspiriert sind von Fela Kutis Afrobeat oder auch der Blasmusik des Balkan.

Besetzung:

  • Abass Ndiaye – vocal
  • Michael Gakpeto – guitar
  • Marcel Sorge – guitar
  • Malte Quester – keys
  • Daniel Koster – bariton sax
  • Daniel Sauerborn – tenor sax
  • Thomas Kouami Tossou – percussion
  • Pablo Tarantino – drums
  • Patrick Frankowski – bass
  • Robin Kahl - trumpet

zurück zur Bandübersicht


Kurdophone

Kurdisch-Iranische Klassik-Jazz-Fusion

Das Ensemble Kurdophone entstand in Wien. Die fünf Musiker_innen kommen aus dem Iran und Österreich und bringen alte kurdisch-iranische Melodien und westliche Einflusse selbstverständlich in Einklang. So unterschiedlich ihre Musikkulturen sein mögen, haben sich die Gemeinsamkeiten in der musikalischen Sprache leicht finden lassen.

 


Ihre Ideen beziehen sie dabei aus verschiedenen Stilrichtungen wie traditioneller kurdischer
Volksmusik, Klassik, Jazz bis hin zu zeitgenossischer Musik. Ihr Instrumentarium ist ebenso
vielseitig: Tanbur (kurdische Langhalslaute), Kamancheh (iranische Stachelgeige), Gesang,
Violine, Klavier, Kontrabass sowie Schlagzeug und Perkussion.

 

Besetzung:

  • Sarvin Hazin – kemanche, violine
  • Omid Darvish – vocal, tanbur
  • Helene Glüxam – double bass, clarinet
  • Amir Abbas Ahmadi – piano
  • Sebastian Simsa – drums

zurück zur Bandübersicht


L´Oud Whispers

Arabische Musik und Flamenco

 

L'Oud Whispers spiegeln die Widersprüche der Musiker wider, während sie versuchen, den Klang ihrer Musik lauter als den Klang des Krieges zu machen.

Das Projekt beinhaltet Kompositionen des syrischen Oud-Virtuosen Mohannad Nasser zwischen Syrien, Libanon und Spanien und spiegelt Mohannads Reise wider, während er nach relativer Sicherheit sucht.
Die Reise begann in Damaskus und endete in Spanien am renommierten Berklee College of Music, wo Mohannad mit dem berühmten Gitarrenvirtuosen Al Di Meola auftrat.

Mohannads Musik ist eine einzigartige Mischung aus traditioneller arabischer Musik sowie Jazz, brasilianischen Genres und Flamenco.

Besetzung:

  • Mohannad Nasser – oud
  • Rolf Zielke – piano
  • Stephan Braun – cello
  • Rainer Winch – drums
  • Ayman Helal - violine
zurück zur Bandübersicht


Odisea - Andreas Arnold Trio

Mediterranean Jazz und Flamenco

Das Andreas Arnold Trio hat sich 2018 in New York City formiert und seitdem kontinuerlich einen Sound entwickelt.

 


Fantasievolle Kompositionen und das klassische Trioformat bieten viel Gelegenheit zu Improvisation und Interaktion wobei sich die klassichen Rollen sich immer wieder verschieben: Klampanis‘ lyrischer Kontrabass wird oft zum tragenden Melodieinstrument, die Flamencogitarre ist essentieller
 Bestandteil der ‚Rhythmusgruppe‘ und Hiroshi erweitert sein Percussionset durch gestimmte Percussioninstrumente wie Kalimba und Handpan. Die Musiker leben in Athen, Madrid und New York und genauso vielseitig ist der Sound der Band der u. A. von Jazz, Kammermusik, Flamenco und anderen mediterranen Musiktraditionen inspiriert ist.
 

Besetzung:

  • Andreas Arnold - Gitarre
  • Petros Klampanis - Kontrabass
  • Miguel Hiroshi - Perkussion

zurück zur Bandübersicht


OKO

Polyphonic Pop aus Osteuropa

Die Inspirationsquelle von OKO sind bulgarische, serbische, bosnische, polnische, ukrainische, russische, lasische, georgische und türkische Volkslieder, deren Aussage hier und heute genauso verständlich ist, weil sie etwas Universales erzählen, womit wir uns als Menschen identifizieren können.

Am liebsten wählt das Trio die Lieder aus, die aus einer Frauenperspektive erzählt werden. So verbinden sich ihre eigenen Erfahrungen mit alten Geschichten. Die Themen stammen meist aus ganz anderen Gesellschaftsstrukturen, einem Dorfkontext in Regionen, die mit ihrem urbanen Leben des 21. Jahrhunderts in Zentraleuropa nicht viel zu tun haben. Sie erzählen von jung verheirateten klagenden Mädchen, von zornigen hungernden Müttern, von flirtenden Jugendlichen, die ihre Sexualität entdecken, von Sehnsucht nach den Ausgewanderten, vom Wassertragen, von Betrug und Ehrverletzung, von Scham und Rache, von Schmuck und Schönheit, von Äpfeln und Birnen, von Bergen und Meeren….

 

Und die Musikerinnen selbst sitzen in ihren Berliner Wohnungen, wurden weder verheiratet noch haben gehungert, müssen kein Wasser tragen und kennen keine Feldarbeit, haben nicht mal einen Garten… Und doch empfinden sie es immer wieder als stärkend, ihre drei Stimmen zu vereinen, um zu versuchen, diese Geschichten nachzuempfinden. Denn diese Geschichten sind längst nicht nur in ihren Dörfern zuhause, sie kamen nach Berlin als türkische Nachbarn, bulgarische Studienkollegen, russische Geliebte, lasische Späti-Besitzer, serbische und bosnische Freunde, polnische Arbeitskolleg_innen …

Was im Dorf zurückblieb, ist der Geschmack der Äpfel vom Baum und der Geruch der Erde. Die Musikerinnen werden inspiriert vor allem auch die Naturbilder, zu denen sie im städtischen Alltag keinen Zugang haben.
Aus diesen Elementen entstehen ihre eigenen Interpretationen, Arrangements und Texte. So erschaffen sie einen (Klang)Raum für den Dialog zwischen Kulturen und Realitäten. 


Besetzung:

  • Petra Nachtmanova – vocal, bass, çiftelija, percussion
  • Moss Beynon Juckes – vocal, violin, percussion
  • Emma Greenfield – vocal, cornet, synthesizer, percussion

zurück zur Bandübersicht


Russudan Meipariani Ensemble

Georgian Neo Music

Seit 1999 lebt und wirkt Russudan Meipariani in Deutschland: aufgewachsen mit georgischer Polyphonie, verbindet ihre Musik Elemente uralte Klangtraditionen mit Neuer Musik, Klassik, Minimal Music und Neo Klassik.

Mit lautmalerischen Stimm-Experimenten, präpariertem Klavier und Streichern schaffen ihre Kompositionen eine eigenwillige Klangästhetik, in der sich Archaisches und Zeitgenössisches verbinden.

 

2007 gründete Russudan Meipariani mit ihrer Schwester, der Violinistin Natalie Meipariani, und ihrem Schwager, dem Cellisten Giga Khelaia, das Russudan Meipariani Ensemble. Leidenschaftlich
verknüpft die Band alte Klangtraditionen mit neuen Tönen, mitreißend und experimentell.

Grenzen zu überschreiten - nicht nur zwischen Georgien und Deutschland, sondern auch in
der Welt der Musik - gelingt mit den Klanglandschaften des Russudan Meipariani Ensembles: in dieser Zeit der kulturellen Vielfalt und Verdichtung gehen die drei Musiker_innen mit offenen
Ohren durch die Welt und erschaffen aus ihren Wurzeln und Erfahrungen heraus eine neue,
ganz eigene Klangwelt – magisch, wild und zauberschön.

Besetzung:

  • Russudan Meipariani – vocal, piano, keys
  • Natalie Meipariani – violin
  • Giga Khelaia - cello

zurück zur Bandübersicht


Superrocket 3000

Modern-Azz

Wenn ihr noch nie auf Planet Grindus wart, dann solltet ihr definitiv dieses Konzert besuchen! Die „Superrocket 3000“ ist auf ihrer Mission, Liebe, gute Vibes und gute Musik im Universum zu verbreiten, und würde Euch gerne auf eine Reise in die unendlichen Weiten des Weltalls mitnehmen.

 

Die Kompositionen des Bandleaders Sven Ziebarth lassen sich nicht durch bestimmte Musikgenres kategorisieren, sondern sind vielmehr eine Fusion der unterschiedlichsten Musikrichtungen.

Mit einem Retro-Synth-Sound gewürzt verbinden seine Songs mühelos Jazz mit moderner Pop Musik, mittel- und südamerikanischen Rhythmen und Soul; ja, selbst Elemente aus klassischer Musik finden ihren Weg in das Programm der Superrocket.

„Mit meiner Musik versuche ich Gefühle und abstrakte Ideen, die ich nicht in Worte fassen kann, universell auszudrücken. Ich will das Hertz wie auch den Verstand des Zuhörers berühren,“ so Sven Ziebarth. 

Dieses Konzert ist nicht nur für den absoluten Jazzfan, sondern für jeden der sich auf eine Reise zu Orten mitnehmen lässt an denen er vielleicht noch nicht gewesen ist. Es wird definitiv episch.

Besetzung:

  • Sven Ziebarth – sax, electronics
  • Bernhard Luscheder – keys
  • Davide Invorvaia – keys
  • Richard Müller – e-bass
  • David Huber - drums

zurück zur Bandübersicht


Syriab Band

Syriab Band ist ein syrisches Orchester mit ehemals 40 Mitgliedern, gegründet 2009 von dem Kanunspieler Ibrahim Bajo. Das Orchester interpretierte unterschiedliche Musikrichtungen der orientalischen Musik und trat in verschiedensten Kulturstiftungen und Konzertsälen auf. Wegen des Krieges sind die Musiker_innen heute in der ganzen Welt verstreut. Vier davon leben in Deutschland, bringen auch hier unterschiedliche Musikrichtungen auf die Bühne und hießen weitere europäische Musiker_innen in ihrer Mitte willkommen.

 


In ihrem Repertoire begeistert die Syriab Band mit der Tanzmusik „Dabke“. Syriab Band war konzertant u.a. zusammen mit Ensemble Reflektor, dem Hochschulorchester der Musikhochschule Lübeck, dem Neuen Kammerorchester Bremen und dem Trio d‘Iroise in Berlin, Hamburg, Bremen, Lübeck und Hannover zu erleben.

Besetzung:

  • Ibrahim Bajo – kanun
  • Abed Harsony – oud
  • Hadi Andywi – percussion
  • Muller Manalu – piano
  • Valentina Bellanova – nay
  • Friederike Kayser – oboe
  • Andreas Kowalczyk – clarinet
  • Cornelia Briese - cello

zurück zur Bandübersicht


 

Seven is Heaven

Ein Stück komponiert von Myriam El Haïk
Remix und Neukomposition von Christoph Titz
mit Alaa Zouiten als Gast

 

"Seven is Heaven" ist ursprünglich ein vierhändiges Klavierstück, das auf einem 7-zähligen Rhythmus basiert, inspiriert von einem Beat, der mit Perkussion bei Hochzeiten und festlichen Zeremonien in Marokko gespielt wird. Inspiriert von der Tradition nutzt Myriam El Haïk, Pianistin und Komponistin, Prozesse der Wiederholung, Variation und Schichtung von rhythmischen und melodischen Mustern, um ein Stück zu bilden, das sich in eine zeitgenössische, minimalistische und repetitive Ästhetik, aber auch in ein eigenartiges Genre der Beatmusik einfügt, das sich für andere Stile öffnet.

Als Myriam El Haïk 2018 beim 1. Gnaoua Festival Berlin in der WERKSTATT DER KULTUREN den Trompeter und Komponisten Christoph Titz traf, hatte Christoph die Idee, das Stück zu remixen. Er arrangierte die Muster von "Seven Is Heaven" zwischen einer anderen Komposition mit einer offenen Instrumentierung, darunter Klavier, Trompete, Darbouka, elektronische Klänge, ... Die Begegnung der beiden gab dem Originalstück eine neue Form, die eine aufgenommene elektronische Version mit einer akustischen Live-Performance mischt und einen transkulturellen euphorischen Groove erzeugt. Für das Festival creole entschied sich das Duo El Haïk-Titz, Alaa Zouiten als Gast einzuladen. Die Textur der Oud und das Talent von Alaa als Musiker und Improvisator lassen "Seven is Heaven" noch heller und bunter erscheinen.

Besetzung

  • Myriam El Haïk: Klavier
  • Christoph Titz: Trompete
  • Alaa Zouiten: Oud

Seven is Heaven from Myriam El Haïk on Vimeo.

zurück zur Bandübersicht


Yazkha

Fusion Afrobeat, Electronic and Jazz

 


Die Musik von Yazkah kombiniert verschiedene Musikgenres wie Afrobeat, Electronic Music, World Music and Jazz, mit afrokubanischer und afrikanischer Musik.

Die Basis des unverkennbaren Sounds besteht aus kraftvollem Spiel von Drums und Percussion, geführt von melodischem und rhythmischem Gesang.
 

Auf der Bühne kommt eine große Vielfalt von Instrumenten zum Einsatz, um das Ziel zu erreichen: pure Energie zu verbreiten und zusammen mit dem Publikum eine großartige Show zu feiern.

 

Besetzung:

  • Yahima Piedra – vocal, keys

  • Luna Carlos – vocal

  • Katrina Martinez – drums
  • Alexander Falcon – percussion, keys
  • Vit Pollack – trumpet
  • 
Jonas Lafont – sax

  • Alejandro Isasi - DJ

zurück zur Bandübersicht


Jury


 

Vorsitzender der creole Jury

Der Gitarrist, Komponist Ferenc Snétberger studierte klassische Musik und Jazzgitarre.

Sein Repertoire ist inspiriert von Romnja-Tradition, brasilianischer Musik, Flamenco, klassischer und Jazz. Er hat zahlreiche Alben unter eigenem Namen veröffentlicht und eine Reihe weiterer als Co-Leader und Sideman. Seine Konzertreisen führten ihn durch ganz Europa, Japan, Korea, Indien, Vietnam und die USA. 

Neben seiner musikalischen Tätigkeit gründete er in Ungarn eine internationale Musikschule für Kinder und Jugendliche der Romja und Sintezza. Snétberger erhielt u.a. den ungarischen Verdienstorden, den Franz-Liszt-Preis zuerkannt und den Kossuth-Preis.

 

Jovanka v. Wilsdorf ist Songwriterin bei BMG Rights Management und Artist Coach u.a. für das Musicboard und den Music Pool Berlin.

Als Musikerin tourte sie europaweit; seit 2014 arbeitet sie als Production Consultant mit Major Labels wie Universal Music.

Als Speakerin, u.a. zum Thema „Artist Career Mapping“ ist sie seit 2017 bundesweit auf Konferenzen und Festivals unterwegs. 2019 wurde sie zum Speaker von WeAreEurope ernannt.

 

Ekkehart Fleischhammer ist Gründer der Musikmarketing-Agentur „Erste Sekunde“ und des Musiklabels Sonorama, das sich mit Erst- und Wiederauflagen seltener Musik auf Vinyl und CD befasst, in den Bereichen Jazz, Funk und Soul.

Zuvor war er tätig als freier Event-Manager und Musikjournalist für Zeitungen und Nachrichtenagenturen und publizierte das Buch „Kulturindustrie und Popmusik“ beim VDM Verlag.

Neben seiner Unternehmertätigkeit schreibt Fleischhammer Eventkonzepte, bucht internationale Künstler, organisiert nationale Festivals und Tourneen und spielt auch als DJ. Als Musikliebhaber pflegt er eine private Schallplattensammlung von 5.000 Tonträgern.
 

 

Attila Kleb is a co-founder of the Get Closer Concerts (2014) and the GetCloser Jazz Fest (2015), where he is working as a main promoter and art director as well.

In the past 5 years he worked with the biggest living icons of the jazz scene, like Chick Corea, Pat Metheny, Quincy Jones, Dee Dee Bridgewater, Charles Lloyd, Ron Carter, John Scofield, Pharoah Sanders, Kenny Garrett, John McLaughlin, Jan Garbarek and many more.

In 1994 he opened his atelier, where he take photos for ads and portraits and illustrations for magazines. Now he is a freelance photographer.
 

 

Sigune von Osten ist klassisch ausgebildete Sängerin und Musikkünstlerin.

In ihrer langen Karriere als Sängerin und Performerin arbeitete sie mit den bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, wie John Cage und Olivier Messiaen und sang mehr als 100 Uraufführungen, die meisten für sie geschrieben. Konzertreisen durch Europa, USA, Südamerika, China, Myanmar, Japan, Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit.

Sie war Professorin für Gesang an der Musikhochschule Würzburg. Aktuell arbeitet sie weltweit als Musikkünstlerin mit ihren Projekten und einem eigenen Festival in Rheinland-Pfalz.

 

Stefanie Marcus ist Sprecherin Jazz&Worldpartners im V.U.T., Mitglied der BK Jazz und Mitglied der Jury für Projektförderungen der Initiative Musik.

Sie ist Mitgründerin von "Traumton Records" mit mehr als 300 CD-Veröffentlichungen im Bereich Jazz, Worldmusic, Ambient/Instrumental und Pop/Chanson; tätig als Projektleitung für "sourcemusic.biz", einer Initiative der Label-Commisssion Berlin und arbeitet zudem als Fotografin mit Schwerpunkt Konzertfotografie.

Stefanie Marcus studierte Konzertgitarre und Geige; als E-Bassistin war sie selbst auf Bühnen musikalisch tätig.

 

Peter Schulze, studierter Komponist und Tonmeister, ist derzeit tätig als artistic director bei Sendesaal Bremen.

Er ist Mitbegründer der Messe jazzahead und dort artistic director.

Zuvor war er tätig als Jazzredakteur und Produzent bei Radio Bremen, Mitbegründer des Archives für Populäre Musik (heute Klaus-Kuhnke-Archiv gGmbH), artistic director des Bilsak JazzFestival in Istanbul, Musikchef bei Radio Bremen und artistic director des JazzFest Berlin.
 


 



  


Die WERKSTATT DER KULTUREN wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

 

 
Facebook Twitter Youtube Creole Karneval der Kulturen 1884
 
15.08.
2019
Gnaoua Festival Berlin No2
02.02.
2019
Der Weg zu einem afrikanischen Denkmal
24.01.
2019
British Council Literature Seminar
05.12.
2018
Festival: 3. Shtetl Neukölln
28.11.
2018
World Jazz Revue - 2. Edition
27.11.
2018
2nd TransFormations Trans* Film Festival
09.11.
2018
3. creole Musikfilmfest
25.10.
2018
Najat Abdulhaq zu Gast bei Beyond Spring
27.09.
2018
ARAB SONG JAM: Hommage an Rachid Taha
09.09.
2018
Gewinner der 1. creole Global stehen fest!
07.09.
2018
Premiere: 1. creole Global
16.08.
2018
Gnawa Festival Berlin
06.07.
2018
Foreign Rhythms To Kurdistan and back
04.07.
2018
Gewalt in den Lagern
03.07.
2018
Filmscreening: HUNGER
29.06.
2018
Diskussion: Umbenennung Wissmannstraße
27.06.
2018
My Feminism is Intersectional
22.06.
2018
Autorengruppe MischMash
20.06.
2018
World Refugee Day 2018
14.06.
2018
Bloggerin Rasha Hilwi zu Gast
09.06.
2018
Kinderbuch Festival der Vielfalt
06.06.
2018
Vortrag: Prof. Dr. Kim Jin-Hyang
23.05.
2018
Replicating Atonement
17.05.
2018
Weibliche Subjektivität und Revolution
08.05.
2018
Filmworkshops für Geflüchtete
04.05.
2018
Unschlagbar! 3. GLOBAL DRUMS FESTIVAL
02.05.
2018
Lesung: Der Fürst von Emigión
30.04.
2018
Kick-off: ORIGINAL MUSIC
29.04.
2018
International Jazz Day
29.04.
2018
Kick-off HOMAGE SESSION
28.04.
2018
Kick-off: WORLD JAZZ CLUB
21.04.
2018
Special Guest: Dirk Engelhardt (Sax)
21.04.
2018
Kooperation: Tanzfest
19.04.
2018
Fim&Diskussion: Pressefreiheit in Ägypten
04.04.
2018
Musikfestival: KIM Fest
17.03.
2018
Podium: Ban Racial Profiling
17.03.
2018
Roma meets Black meets Sinti
15.03.
2018
Zu Gast: Filmemacher Fadi Yeni Turk
08.03.
2018
Migrating the Feminine
25.02.
2018
The String Archestra
24.02.
2018
Hans Eichler: Verbotenes Land
23.02.
2018
W.E.B. Du Bois in Deutschland
22.02.
2018
„Schimpft uns nicht Z***r“
17.02.
2018
Benefiz für Oury Jalloh
13.02.
2018
Mardi Gras Black Indians
08.02.
2018
Lyrik nubischer Migrationserfahrung
03.02.
2018
NSU-Komplex auflösen
02.02.
2018
BLACK MUSIC RENAISSANCE 4
02.02.
2018
Filmscreening Black Cuba III
01.02.
2018
BLACK HISTORY MONTH 2018
25.01.
2018
British Council Literature Seminar
20.01.
2018
Arab Song Jam goes Maghreb
13.01.
2018
THE SOUND ROUTES BAND