1. creole

 
 

Die Gewinner_innen der 1. creole

Bundeswettbewerb

Ahoar ist die Neuformation zweier irakischer Konzertmusiker, eines belgischen Jazzpianisten und eines Jazz-Kontrabassisten aus Deutschland. Indem sie zwei sehr unterschiedliche Musikstile miteinander verbinden und sich auf musikalisches Neuland begeben, wagen die vier Musiker und Musikwissenschaftler mit diesem Projekt ein einzigartiges Experiment. Ahoar nennt man auch das südirakische Sumpfland im gemeinsamen Delta von Euphrat und Tigris.




Balkanische Brassband kombiniert mit passionierter Improvisation und einem satten Schub Funkyness – diese Mélange brachte dem Nachwuchsquintett aus Freiburg überregionale Aufmerksamkeit ein. Die beiden Saxofonisten Krischan Lukanow und Steffi Schimmer steuern fulminant durch die rasanten Arabesken und die melodischen Mäander der Eigenkompositionen, Markus Schumachers kochende Percussion und Daniel Verdiers druckvoll dahinfliegender Tieftöner sorgen für zusätzliches Feuer für den Dancefloor. Mit Daniel Pellegrini schließlich ist ein versierter, spritzig agierender Drummer im Boot, der auch mal zum Didgeridoo greift und dadurch eine tribale Note ins Geschehen wirft. Äl Jawala sind gern gesehene Live-Gäste im Bucovina Club des Balkan-DJs Shantel, mit dem sie in Kürze ins Studio gehen werden.


Balagan
bedeutet im Russischen so viel wie "Tohuwabohu" oder "fröhliches Chaos". Balagan ist Konzert, Theater und vor allem Bühnen-Spektakel. Feuriges Temperament paart sich mit Melancholie, Leidenschaft und komödiantischer Leichtigkeit. Jeder einzelne Musiker ist ein besonderer Charakter und durch die Vielfalt der Nationen entsteht ein einmaliges Klangbild, ein eigener Stil, der in keine Schublade gehört: mit osteuropäischen Wurzeln, westlichen Einflüssen, poppig arrangiert und provokant gespielt. Diese Band ignoriert souverän jede Form der sonst im Musikbereich üblichen Etikettierung.

 

Gewinner_innen des Regionalentscheids Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

Jacaranda Ensemble: Fünf junge Musiker und Solisten der Brandenburger Symphoniker fanden sich aus Lust am Experimentieren und mit Sensibilität für neue Klangwelten zu einem einzigartigen Ensemble außerhalb ihres Daseins als Klassiker zusammen. Das Instrumentarium spiegelt diese Idee deutlich wieder: Alphorn, Horn, Didgeridoo, Saxophon und Perkussion: Instrumente, die ihrem Ursprung nach oft tausende Kilometer voneinander entfernt sind, werden in einem Geflecht aus komponierter und improvisierter Musik zu spannenden Klangteppichen verwoben. Diese Brücke zwischen den Kulturen der Welt hat das Jacaranda Ensemble schon in die verschiedensten Ecken der Welt geführt.


Elektronische Club Grooves treffen bei Nomad Soundsystem auf arabische Livemusik. Wie selbstverständlich bilden Rai, Drum'n'Bass, Rock, Dub und Gnawa-Trance eine eigene urbane Mixtur. Hier arbeiten deutsche, arabische und asiatische Musiker an einem gemeinsamen Projekt, in dem sie die eigenen Wurzeln und musikalischen Leidenschaften ausleben. Sie verweben Ethno, Pop und Elektronik zu einem dancefloor-kompatiblem Klangteppich.




Balagan
bedeutet im Russischen so viel wie "Tohuwabohu" oder "fröhliches Chaos". Balagan ist Konzert, Theater und vor allem Bühnen-Spektakel. Feuriges Temperament paart sich mit Melancholie, Leidenschaft und komödiantischer Leichtigkeit. Jeder einzelne Musiker ist ein besonderer Charakter und durch die Vielfalt der Nationen entsteht ein einmaliges Klangbild, ein eigener Stil, der in keine Schublade gehört: mit osteuropäischen Wurzeln, westlichen Einflüssen, poppig arrangiert und provokant gespielt. Diese Band ignoriert souverän jede Form der sonst im Musikbereich üblichen Etikettierung.