2. creole

 
 

Gewinner_innen der 2. creole

Bundeswettbewerb

Das Projekt Shin von exilkaukasischen Musikern um den Gitarristen ZaZa Miminoshvili und Bassisten und Vokalisten Zurab Gagnidze fügt Tradition und Improvisation zu einem vielschichtigen Stimmungsbild mit lokalen Verankerungen. Mal wirken die großartigen Chöre und Stimmen sakral aufgeladen, dann wieder angetupft von folklorischer, plappernder Ausgelassenheit. Stets ist das Vokale in ein neues Gefäß gegossen: Die Stimmen erheben sich nach einem Intro der Akustikgitarre, schreiten zu rasanten oder träumerischen Schwüngen des bundlosen Basses einher. Dazu kommt der Klang der Doli-Perkussion oder die Panduri-Lauten.
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Neben Einflüssen aus dem Balkan, Afrika und Indien verschmelzen East Affair in ihren Kompositionen auch Elemente aus Jazz, Funk und mittel- und südamerikanischen Melodien, der musikalische Schwerpunkt liegt mit dem Zimbalon als zentralem Instrument in Osteuropa. Das Ensemble versteht sich als musikalische Osterweiterung, als eine kulturelle Affäre der neuen europäischen Staaten. Gegründet wurde East Affair im Jahr 2007 von dem deutschen Gitarristen Kim Efert und dem tschechischen Zimbalonspieler Jura Wajda. Dazu kamen der serbische Kontrabassist Fedor Ruskuc und der polnische Percussionist Mirek Pyschny.
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Aly Keita & The Magic Balafon: Aly Keita stammt von der westafrikanischen Elfenbeinküste und ist einer der großen Virtuosen des Balafons – ein afrikanisches Xylophon mit Kalebassen als Resonatoren und das Melodie-Instrument Westafrikas. Schon als Kind entwickelte der beeindruckende Musiker Instrumente, später baute er nicht nur ein diatonisches Balafon, um neue Klangmöglichkeiten zu eröffnen, sondern 1999 auch das weltgrößte. Im Austausch mit seiner Band The Magic Balafon verschmilzt Aly Keitas geniales Balafonspiel – orientiert an traditionell afrikanischem Repertoire – mit westlichem Jazz, zartem Pop und afrikanischer Rhythmik.
 

 

 

Regionalentscheid Berlin, Brandenburg & Mecklenburg-Vorpommern



Aly Keita & The Magic Balafon: Aly Keita stammt von der westafrikanischen Elfenbeinküste und ist einer der großen Virtuosen des Balafons – ein afrikanisches Xylophon mit Kalebassen als Resonatoren und das Melodie-Instrument Westafrikas. Schon als Kind entwickelte der beeindruckende Musiker Instrumente, später baute er nicht nur ein diatonisches Balafon, um neue Klangmöglichkeiten zu eröffnen, sondern 1999 auch das weltgrößte. Im Austausch mit seiner Band The Magic Balafon verschmilzt Aly Keitas geniales Balafonspiel – orientiert an traditionell afrikanischem Repertoire – mit europäischem Jazz, zartem Pop und afrikanischer Rhythmik.

Die Musik der Berliner Speed-Folk-Band Dr. Bajan passt in keine Schublade: Diese international besetzte Gruppe verschiebt mit ihrem selbstkomponierten Liedgut in provokant hemmungsloser Form althergebrachte musikalische Stereotypen. Benannt haben sie sich nach dem russischen Knopfakkordeon »Bajan«, gespielt vom Bandleader Nikolai Fomin in psychedelischer Manier. Wenn er russischen Kasatschok, Hardrock, Ska, Klezmer oder Jazz mit Polka-Rhythmen in ungeheuerlichem Tempo durcheinanderschüttelt, wie ein Derwisch über die Tasten seines Instruments fliegt, Gas gibt und voll in die Effektpedale tritt, dann beginnt der Flug durch den Kosmos und man fühlt sich unendlich glücklich.


Sie haben zum Sound von Fatih Akins "Gegen die Wand" beigetragen, sie repräsentierten Deutschland und Berlin auf der Expo 2000, sie tourten mit dem deutsch-türkischen Popstar Muhabbet und zeichnen sich als Produzenten für den Sound von Künstlern wie Killa Hakan, Ceza, Sultana verantwortlich – die funkig-souligen Orient-Sounds der fünfköpfigen Band Orientation sind begehrt.