2. creole Musikfilm-Fest

 
 

                          2. creole Musikfilm-Fest goes AFROFUSION                        

 


 

+++ Filmbeschreibungen siehe unten +++

Vom 10. bis 12. November zeigen wir die zweite Edition des kleinen aber sehr feinen creole Musikfilm-Fest. Das Thema lautet AFROFUSION. Ein ganzes Wochenende lang werden Musikfilme aus Ghana, dem Kongo, Mali, dem Senegal, Südafrika und Tansania gezeigt. Wir haben sowohl die ganz großen Namen und Klassiker des afrikanischen Kinos, z.B. von Abderrahmane Sissako, sowie ganz neue Produktionen im Programm. Der Eintritt ist frei, über Spenden freuen wir uns sehr!

2. CREOLE MUSIKFILM-FEST

Der Eröffnungsfilm KINSHASA SYMPHONIE des Berliner Regisseurs Martin Bauer gibt schon einen Eindruck davon, wohin die Reise geht, zeigt er doch Menschen in einer der geschäftigsten Städte der Welt, beim Aufbau eines der komplexesten Systeme musikalischer Zusammenarbeit: einem Symphonieorchester.

Mit Musik aus dem Kongo geht es am Eröffnungsabend weiter: Im Rahmen der Konzertreihe WORLD WIDE MUSIC spielt Bernard Mayo, der Sänger mit der samtweichen Stimme aus Kinshasa, feinsten kongolesischen Afro-Pop, Rumba und Soukous.
 

         

Drei absolut sehenswerte Filme über die Bedeutung und den Einfluss von Musik auf die Gesellschaft Malis sowie ein Dokumentarfilm über das Leben der südafrikanischen Musikikone Miriam Makeba stehen am zweiten Spieltag auf dem Programm:

Von 2012 bis 2014 wurde Mali von Dschihadisten übernommen die ein Musikverbot ausriefen. Das mit 7 Césares ausgezeichnete und Oscar nominierte Meisterwerk TIMBUKTU von Großmeister Abderrahmane Sissako, zeigt das Leben einer Beduinenfamilie, nach der Machtübernahme der neuen radikalen Herrscher, in der mythenumworbenen Stadt Timbuktu.

Im mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm MALI BLUES von Lutz Gregor begeben wir uns mit den Stars des Global Pop Fatoumata Diawara, Bassekou Kouyaté, Master Soumy und Ahmed Ag Kaedi auf eine musikalische Reise ins verstörte Herz Malis. Kann ihre Musik zur Versöhnung beitragen?

Der erstaunlich hoffnungsvolle Dokumentarfilm THEY WILL HAVE TO KILL US FIRST: MALIAN MUSIC IN EXILE von Johanna Schwartz zeigt den kreativen und entschlossenen Widerstand der Musikszene Malis gegen das Musik-Verbot. Im Zentrum stehen die als „Nachtigall des Nordens“ gerühmte Sängerin Khaira Arby, die ein Come back Konzert in ihrem geliebten Timbuktu plant und ihre Kollegin Fadimata Walett Oumar, die Frauen in einem Refugee Camp unterstützt.

Zum Abschluss des Abends läuft der Dokumentarfilm MAMA AFRICA: MIRIAM MAKEBA von Mika Kaurismäki mit Zenzi Monique Lee, Nelson Lumumba Lee, Hugh Masekela, Angélique Kidjo, Bill Salter, Leopoldo Fleming u.a. über die weltbekannte südafrikanische Sängerin Miriam Makeba, die zeit ihres Lebens die Welt bereiste und ihre politische Botschaft gegen Rassismus und Armut, für Gerechtigkeit und Frieden verbreitete. Der Film ist eine Hommage an die im November 2008 verstorbene südafrikanische Ikone. Eine Frau, die die Hoffnung und die Stimme Afrikas verkörperte.

 

Viele unterschiedliche musikalische Eindrücke geben auch nochmal die Filme des letzten Spieltags am Sonntag, den 12. November, HOMEGROWN: HIPLIFE IN GHANA von Eli Jacobs-Fantauzzi dokumentiert die Reise der HipLife Formation VIP (Vision In Progress) auf ihrem Weg aus dem armen, migrantischen Viertel in Accra in dem sie aufwuchsen bis zur ersten internationalen Tour.

Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm A STORY OF SAHEL SOUNDS beschreibt das Projekt von Christopher Kirkley: als Inhaber eines independent Labels reist er durch die Sahel Zone auf der Suche nach exzellenten Musiker*innen, die er für sein Label und für Konzert-Tourneen gewinnen möchte.

Der Film ZANZIBAR MUSICAL CLUB von Philippe Gasnier und Patrice Nezan zeigt Taarab, die Musik Sansibars, die die Menschen nicht zum Tanzen bringen soll, sondern sie besänftigen und über die Gesellschaft nachdenken lassen. Sie ist ein essenzieller Bestandteil einer jeden Feierlichkeit und die beliebteste Musikform für 100 Millionen Ostafrikaner von Somalia bis Mosambik. Die Musik ist tief im täglichen Leben der Inselbewohner*innen verwurzelt und steht in engem Zusammenhang mit der sozialen Wirklichkeit.

Zum Abschluss des 2. creole Musikfilm-Festes zeigen wir den wundervollen Dokumentarfilm I BRING WHAT I LOVE von der Regisseurin Elizabeth Chai Vasarhelyi, die Superstar, Symbolfigur, Weltmusik-Botschafter Youssou N'Dour - „die Stimme Afrikas“ drei Jahre lang begleitete und dabei bei seiner Familie im Senegal, in Ägypten, Marokko und Asien und unter anderem bei den "Live-8"-Konzerten drehte.

Haltet Euch das Wochenende frei und wenn ihr euch nicht entscheiden könnt, welcher Film euch am besten gefällt, schaut einfach alle an, der Eintritt ist kostenlos, über Spenden freuen wir uns sehr!

 

    

 


 

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Programm

Freitag, 10.11.2017

19 Uhr Eröffnung | Film Kinshasa Symphony | Saal

21 Uhr Konzert: Bernard Mayo Trio präsentiert von World Wide Music | Club

Samstag, 11.11.2017

15 Uhr Begrüßung | Film They will have to kill us first: Malian music in Exile | Saal

17 Uhr  Film Timbuktu | Saal

19 Uhr: Film Mali Blues | Saal

21 Uhr: Film Mama Africa: Miriam Makeba | Saal

Sonntag, 12.11.2017

15 Uhr: Film Homegrown: HipLife in Ghana | Saal

16 Uhr: Film A Story of Sahel Sounds | Saal

18 Uhr: Film Zanzibar Musical Club | Saal

20 Uhr: Film Youssou N´Dour: I Bring What I Love | Saal

Eintritt: frei. Wenn möglich, Spenden zwischen 3 und 10 Euro erbeten. 

*Änderungen vorbehalten


 

Filmbeschreibungen:

Kinshasa Symphony

Freitag, 10.11.2017 | 19 Uhr | Saal

DokFilm / 2010 / Kongo, Deutschland / 95 Minuten
von Claus Wischmann und Martin Baer

Kinshasa, Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, drittgrößte Stadt Afrikas. Hier wohnen fast zehn Millionen Menschen, die zu den ärmsten Bewohnern unseres Planeten zählen. Es ist die Heimat des einzigen Symphonieorchesters Zentralafrikas.

In völliger Dunkelheit spielen zweihundert Orchestermusiker Beethovens Neunte – ‚Freude schöner Götterfunken‘. Ein Stromausfall wenige Takte vor dem letzten Satz. Probleme wie dieses sind noch die kleinste Sorge des einzigen Symphonieorchesters im Kongo. In den fünfzehn Jahren seiner Existenz haben die Musiker zwei Putsche, mehrere Krisen und einen Krieg überlebt. Doch da ist die Konzentration auf die Musik, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. „Kinshasa Symphony“ zeigt Menschen in einer der chaotischsten Städte der Welt, die eines der komplexesten Systeme menschlichen Zusammenlebens aufbauen: ein Symphonieorchester. Ein Film über den Kongo, über die Menschen in Kinshasa und über die Musik.



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They will have to kill us first: Malian music in Exile

Samstag, 11.11.2016 | 15Uhr | Saal

DokFilm / 2015 / Großbritannien,Mali / 100 Minuten
von Johanna Schwartz

“They will have to kill us first” ist ein Dokumentarfilm, der die Rolle, die Musik in der malischen Gesellschaft spielt, porträtiert. In einem Land, das zunehmend von Islamismus beeinflusst und in dem Musikmachen immer mehr verboten wird, zeigt der Film aber vor allem auch den Kampf, den malische Musiker für ihre Leidenschaft führen müssen, um ihren Weg weitergehen zu können.

 


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Timbuktu

Samstag, 11.11.2016 | 17 Uhr | Saal

Spielfilm / 2014 / Mauretanien,Frankreich / 100 Minuten
von Abderrahmane Sissako

Der Film zeigt die Besetzung von Timbuktu durch Dschihadisten der Al-Qaida-nahen Gruppe Ansar Dine im Rahmen des Konflikts in Nordmali seit 2012 und konkurrierte bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes im Wettbewerb um die Goldene Palme.
2016 belegte Timbuktu bei einer Umfrage der BBC zu den 100 bedeutendsten Filmen des 21. Jahrhunderts den 36. Platz.

Musik und Tanz als Teil einer stark ausdifferenzierten islamischen Kultur spielte in Timbuktu vor der Besatzung eine große Rolle. Die religiös begründeten Verbote von Musik und Tanz durch die Rebellen trafen auf breite Ablehnung in der Bevölkerung, die sich als Bewohner eines weitreichenden Zentrums islamischer Gelehrsamkeit seit dem 13. Jahrhundert in islamisch-religiösen Fragen sehr kompetent fühlen.

Über die Mehrsprachigkeit des Films transportiert sich auch die sprachliche Vielfalt und Diversität traditioneller Lebensformen in Mali. Der Streit zwischen Kidane und Amadou über die Kuh „GPS“ spielt auf Konflikte in der durch den Klimawandel von erhöhter Trockenheit betroffenen Sahelzone zwischen nomadisch lebenden Viehzüchtern und sesshaften Ackerbauern – in dem Fall ein Fischer – um knappe Ressourcen an. Der nomadische Viehzüchter Kidane ist Tuareg und spricht Tamascheq, Amadou gehört zur Bambara-sprechenden Gruppe. Diese Konflikte werden ethnisch verortet und von diversen malischen Politikern – wie dem ehemaligen Präsidenten Amadou Toumani Touré – zugunsten ihrer Interessen


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Mali Blues

Samstag, 11.11.2017 | 19 Uhr | Saal

DokFilm / 2016 / Mali,Deutschland / 90 Minuten
von Lutz Gregor
 

Musik prägt Malis kulturelle Identität. Doch sie wird von radikalen Islamisten bedroht. Im Film MALI BLUES begeben wir uns mit den Stars des Global Pop Fatoumata Diawara, Bassekou Kouyaté, Master Soumy und Ahmed Ag Kaedi auf eine musikalische Reise nach Mali. Kann ihre Musik zur Versöhnung beitragen?

Jazz und Blues haben ihren Ursprung in Mali, so heißt es, und wurden einst von versklavten Menschen aus Afrika auf die Baumwollplantagen Amerikas gebracht. Seit Jahrhunderten wird die Gesellschaft Malis von traditioneller Musik zusammengehalten, doch seitdem Islamisten den Norden des westafrikanischen Landes in ihre Gewalt gebracht haben, müssen Musiker um ihr Leben fürchten. Gefoltert und bedroht mussten viele von ihnen fliehen und bis heute geht der Terror weiter, den sogar die Bundeswehr versucht einzudämmen. In dem Dokumentarfilm „Mali Blues“ kommen vier Musiker zu Wort, die unmittelbar von den Problemen betroffen sind und eine radikale Auslegung des Islams nicht akzeptieren wollen - weder in ihrer Heimat, noch sonst wo auf der Welt. Trotz verschiedener Stilrichtungen, denen sie frönen, eint sie doch vor allem die Kraft der und die Leidenschaft für die Musik, die den Menschen Kraft und Hoffnung gibt.
 




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Mama Africa: Miriam Makeba

Samstag, 11.11.2017 | 21 Uhr | Saal

DokFilm / 2011 / Südafrika / 91 min
von Mika Kaurismäki
 

Mika Kaurismäkis Dokumentaressay über die weltbekannte südafrikanische Sängerin Miriam Makeba, die ein halbes Jahrhundert lang die Welt bereiste und ihre politische Botschaft gegen Rassismus, gegen Armut und für Gerechtigkeit und Frieden verbreitete, ist die Hommage an eine Frau, die wie keine andere die Hoffnung und die Stimme Afrikas verkörperte. Miriam Makeba (1932-2008) hat Musiker überall auf der Welt inspiriert und ein internationales Publikum begeistert. Gleichwohl ist sie den südafrikanischen Wurzeln ihrer Musik immer treu geblieben. Ins Exil wurde sie schon 1959 getrieben, nachdem sie in dem Apartheidkritischen Dokumentarfilm COME BACK, AFRICA mitgewirkt hatte. Harry Belafonte verhalf ihr in die USA, wo sie 1962 unter anderem bei einer Geburtstagsfeier John F. Kennedys auftrat und 1967 mit „Pata Pata“ ihren ersten Welthit hatte. Als sie 1968 den Black-Panther-Aktivisten Stokely Carmichael heiratete und ins Fadenkeuz des FBI geriet, liess sie sich in Guinea nieder und setzte ihr Engagement gegen das weisse Apartheid-Regime in ihrer Heimat von dort aus fort. Den Lebensweg dieser aussergewöhnlichen Künstlerin, die mehr als 50 Jahre lang musikalisch für Furore sorgte, stellt der Film mit Hilfe von seltenen Dokumentaraufnahmen und zahlreichen Interviews dar. Freunde, Verwandte und Kollegen, die Miriam Makeba zum Teil schon seit deren Anfängen in den Dancehalls von Johannesburg kennen und schätzen, kommen dabei ebenso zu Wort wie junge Vertreterinnen der afrikanischen Musikwelt.

 
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HomeGrown: HipLife in Ghana

Sonntag , 12.11.2017 | 15 Uhr | Saal

DokFilm / 2008 / Ghana,USA / 58 Minuten
von Eli Jacobs-Fantauzzi

West Africa has a long-standing tradition of traveling storytellers known as Griots (pronounced GREE oh), who combine poetry, music, and oral history.

In Ghana, a group of young Africans are continuing this legacy and have captured the attention of international audiences. Over the past decade, Hip-Hop music has merged with High-Life, the traditional music of West Africa, and this fusion has led to the birth of a new musical genre called HipLife. HomeGrown: HipLife in Ghana, is a feature-length documentary about V.I.P. (Vision In Progress).

The film documents ten years of their journey from the ghetto in Accra to their first international tour. They grow from being teenagers with a shared dream to musicians with fans around the world. The tension between traditional values and international stardom unfolds in the film's dynamic story-line. The final footage shows V.I.P. on tour in Europe, South African, and the United States, being received by enormous crowds. The viewer is given an intense experience of the excitement surrounding the group's success and from witnessing the international explosion of HipLife music.


 
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A Story of Sahel Sounds

Sonntag , 12.11.2017 | 16 Uhr | Saal

DokFilm / 2016 / Deutschland,Niger,USA / 82 Minuten
von Neopan Kollektiv

The film celebrates music performances by current artists from Niger and opens up a space to question our understanding of cultural exchange, musical connections and political structures. Against the backdrop of ever-growing globalization, although influenced by an unequal distribution of power, new possibilities for self-determination open up, these artists attempt to make it big – on the stage and on the mobile phones of their fans. Inspired by Christopher Kirkley’s work, the film overcomes cultural and geographical distances and offers a new perspective on a region which most of us only know as a crisis zone.


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Zanzibar Musical Club

Sonntag, 12.11.2017 | 18 Uhr | Saal

DokFilm / 2009 / Frankreich, Deutschland / 85 Minuten
von Philippe Gasnier, Patrice Nesan

Sie will Akkordeonspielerin werden, und während sie auf der Suche nach Anregungen durch die Musikwelt Sansibars streift, stößt die 17-jährige Belina auf immer neue Einflüsse: arabische Klänge, lateinamerikanische Rhythmen, indische Melodien, afrikanische Trommeln. Sie trifft Bi Kidude, die lebende Legende des Taarab, die sie in die Initiationsmusik für Mädchen vor deren Hochzeit einführt, den "Unyago". Sie trifft Belina Amina,deren Stimme aus jedem Radio Ostafrikas ertönt. Und sie lernt die besten Taarab-Musiker kennen: den Sänger Makame Faki und die Instrumental-Virtuosen vom Culture Musical Club of Zanzibar.

 
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Youssou NDour: I Bring What I Love

Sonntag , 12.11.2017 | 20 Uhr | Saal

DokFilm / 2008 / Frankreich, USA, Ägypten, Senegal / 98 Minuten
von Elizabeth Chai Vasarhelyi

Yussou N’Dour: I Bring What I Love is a music-driven film that reveals one man's power to inspire global change. The film unfolds at a pivotal moment in the life of Youssou N’Dour—the best-selling African pop artist of all time. N'Dour has long been renowned for bringing people of diverse nations and backgrounds together through his collaborations with such musical superstars as Bono, Paul Simon, and Peter Gabriel. But when he releases his most personal and spiritual album yet, he instead alienates his Muslim fans in Africa. Although he garners accolades in the West, N’Dour must brave controversy and rejection at home as he sets out to win his audience back.

Director Elizabeth Chai Vasarhelyi tracks N'Dour’s journey over two years – filming his life in Africa, Europe, and America. He initially releases his album Egypt in the hopes of promoting a more tolerant face of Islam. Yet, when his fellow Senegalese reject the album, and denounce it as blasphemous, he takes this as a challenge to go deeper, to reach out to those who would attack him, and to work even harder to use his songs to unite a divided world. The resulting portrait is not just of a musician, but also that of a world in which pop culture now has equal power to incite fury and invite new connections.

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Die Räume und Toiletten der WERKSTATT DER KULTUREN sind rollstuhlzugänglich. Um den Zugang mit Rollstuhl zu gewährleisten, bitten wir um telefonische Voranmeldung: +49 (0)30 60 97 70-0.