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GlobalMusic aus Deutschland? Ja, es gibt sie – und wie!
Das beweist die »creole«. Der Wettbewerb präsentiert Bands und Musikprojekte, die regionale und lokale Musikstile europäischer oder außereuropäischer Herkunft fusionieren. Damit bietet »creole« der professionellen Weltmusikszene in Deutschland eine einmalige Plattform des Austauschs, der Vernetzung und der Vermarktung. Bands, die an der creole teilnehmen möchten, müssen sich innerhalb der Anmeldefrist mit einer CD bei den Ausrichtern des Vorentscheides in ihrer jeweiligen Region bewerben. Eine Jury sucht aus den Einsendungen die bis zu 18 Bands aus, die beim regionalen Vorentscheid auftreten dürfen. Pro Vorentscheid können maximal drei Bands gewinnen. Diese treten dann beim Bundeswettbewerb in Berlin an – wir freuen uns auf die nächste Creole 2013!
Infos bei
Anette Heit
Werkstatt der Kulturen
Wissmannstr. 32
12049 Berlin
Tel. 030 - 60 97 70-17
anette.heit@werkstatt-der-kulturen.de
Alle Infos und Kontakte zu den Regionalwettbewerben unter:
Die gewinner der creole 2011
Nach acht sehr erfolgreich gelaufenen, ausverkauften Vorentscheiden mit
- 101 Bands und
- ca. 600 Musikern und
- mehr als 6000 begeisterten Live- Zuhörern in
Dortmund, Berlin, Nürnberg, Hannover, Hamburg, Halle, Wiesbaden und Freiburg
- ca. 1500 Besuchern per Live-Stream in Niedersachsen
Die Gewinner der Creole 2011:
Cyminology – Poetischer Persian Jazz
Vorentscheid: Berlin & Brandenburg & Mecklenburg-Vorpommern
Als zweifache Preisträger des Jazz & Blues Award Berlin sind Cyminology auf verschiedenen Touren bereits um die halbe Welt gereist, um ihre wunderbare Mischung aus klassischem Jazz und persischem Gesang zu präsentieren. Das auf einander eingespielte Quartett mit persischen, indischen und deutschen Wurzeln erschafft mit seinen Klangkompositionen Bilder und Phantasien, die die Zuschauer verzaubern. Cymin Samawatie, Sängerin und Mitgründerin der Band, schreibt Gedichte, für die sie sich neben der Lage in ihrem Heimatland, dem Iran, ihren eigenen Erfahrungen und Gedanken ebenso von den großen persischen Dichtern wie Rumi, Hafis und Khayyam inspirieren lässt. Sanft und zum Teil melancholisch mutet Cyminologys Musik an, und doch scheuen sie Ausflüge zu zeitgenössischem Rock und Pop keineswegs. Brechen wir auf zu einer poetischen Reise.
Cymin Samawatie Gesang | Benedikt Jahnel Klavier | Ralf Schwarz Kontrabass | Ketan Bhatti Schlagzeug, Perkussion
Kavpersaz – New Anatolian Traditionals
Vorentscheid: NRW
Kavpersaz, der Name dieser vierköpfigen Formation, setzt sich aus jeweils einer Silbe von markanten Instrumenten zusammen wie der Hirtenflöte Kaval,der kurdischen Rahmentrommel Erbane, der Vasentrommel Darbuka und der anatolischen Davul sowie der Langhalslaute Saz. Bei Kavpersaz dienen die Wurzeln jedoch nicht der beiläufigen folkloristischen Unterhaltung, es nutzt das Potential der anatolischen Musiktraditionen. Nach jahrelanger Bühnenerfahrung in verschiedenen Bands schlossen sich die türkischen und kurdischen Musiker zu einem musikalischen Quartett zusammen, um ihre Erfahrungen in ein kunstvolles Ensemblespiel einzubringen. Kavpersaz präsentieren traditionelle anatolische Musik in neuen Gewändern.
Yasin Boyraz Kaval und Erbane | Umut Yılmaz Baglama | Fethi Ak Darbuka u.a. | Barıs Boyraz Klassische Gitarre, Davul
Kellerkommando – Fränkische Volxmusik mit russischem Gangstarap
Vorentscheid: Bayern
Wo finden die popkulturellen Innovationen des 21. Jahrhunderts statt? In Berlin, Tokyo oder New York? Falsch geraten. In der idyllischen fränkischen Bierstadt Bamberg hat eine Truppe junger Menschen eine musikalische Revolution losgetreten: das kuriose Kellerkommando vermengt althergebrachte Volksmusik aus Franken mit fetten HipHop-Beats von heute, inklusive russischem Gangsterrap. Die Refrains der künftigen Volxmusik-HipHop-Hits gehen dabei zurück auf traditionelle fränkische Lieder, wie sie in Wirtshäusern und auf Kirchweihen gesungen wurden und teilweise noch werden. Wie in vielen Rap-Texten, wird dabei viel von Feiern, Sex und sozialen Missständen erzählt. Kellerkommando beweist: HipHop ist die Volxmusik von heute! Die Süddeutsche Zeitung brachte es auf den Punkt, als sie titelte: “Kerwa und Coolness”.
David Saam Akkordeon, Gesang | Dimitri Hinter Rap | Stefan Schalanda Trompete | Ilya Khenkin Posaune | Patrick Köbler Keyboard | Sebastian Schubert Bass | Norbert Weinhold Schlagzeug
WIR DANKEN ALLEN BANDS, DER JURY, DEN PARTNERN & FÖRDERERN, DEN KOLLEGEN VOM HUXLEYS & DER WERKSTATT DER KULTUREN!
Wir danken








