Produktionsformate

 
 

In der WERKSTATT DER KULTUREN finden jedes Jahr an rund 250 Spieltagen zwischen 400 und 450 Veranstaltungen statt: Konzerte, Filmscreenings, Podiumsdiskussionen, Performances, Lesungen, Konferenzen, Workshops, Meetings, ...

Für die Besucher*innen des Hauses nicht immer wahrnehmbar, variieren die Produktionsprozesse für die einzelnen Veranstaltungen jedoch erheblich, daher unterscheidet die WERKSTATT DER KULTUREN bei ihrer Veranstaltungsproduktion zwischen

  • drittmittel- bzw. eigenfinanzierten Veranstaltungen, die sich aus Fördergeldern, Ticket- oder Mieteinnahmen finanzieren;
  • Kooperationen, die in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen entstehen, deren finanzielle und personelle Ressourcen in Konzeption und Durchführung des Events einfließen;
  • Gastveranstaltungen, für die externe Veranstalter*innen die Räumlichkeiten, die Technik und das Knowhow der WERKSTATT DER KULTUREN zur Durchführung ihrer Veranstaltungen mieten.


Unter den gegebenen personellen und finanziellen Voraussetzungen, die dem Haus für die Programmrealisierung zur Verfügung stehen, ergab sich als ideale Lösung eine Aufteilung der Programmformate in 10% drittmittel- und eigenfinanzierte Veranstaltungen,  40% Kooperationen und 50% Gastveranstaltungen. Diese Einschätzung wurde von der im Jahr 2015 im Auftrag des Beauftragten des Senats für Integration und Migration in der WERKSTATT DER KULTUREN durchgeführten Organisationsanalyse bestätigt.
Mittlerweile ist das Haus diesem Idealverhältnis sehr nahe gekommen:
2016 waren:

  • 60 von insgesamt 441 Veranstaltungen, also 13,6% aus Eigen- oder Drittmitteln produzierte Veranstaltungen.
  • 140 Veranstaltungen, also 31,8% Kooperationen
  • die verbleibenden 241 Veranstaltungen, also 54,6% Gastveranstaltungen.
     

Im Verhältnis zu früheren Jahren wurde die Zahl der Kooperationen beträchtlich erhöht, die der Eigenproduktionen zurück gefahren. Das bedeutet auch, dass bei 31,8% aller stattgefunden Veranstaltungen Programmmittel durch die jeweiligen Partner einflossen. Hier eine präzise Summe zu nennen ist uns nicht möglich, aber auf ein Jahr bezogen geht es hier sicherlich um eine mittlere sechsstellige Summe, ergänzt von umfangreichem ehrenamtlichem Engagement. Im Unterschied zu den meisten anderen Kultureinrichtungen in Berlin spielen aus nachfolgend noch beschriebenen Gründen alle drei Produktionsformate eine ähnlich wichtige Rolle für die Programmatik des Hauses.


  


Die WERKSTATT DER KULTUREN wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.