Musik

 
 

ARAB SONG JAM goes Maghreb | Foto: Daniela Incoronato



Wir haben den Finger am musikalischen Puls der Stadt!

In der Musik spielen Sprachbarrieren keine wesentliche Rolle, entsprechend lebendig ist die transkulturelle Musikszene in unserem Haus. Nahezu alle international gehörten, gespielten und bisweilen auch getanzten musikalischen Genres finden sich auf den Bühnen unseres Hauses. Regelmäßig erleben wir, dass Berlin Weltklasse-Bands produziert, hier außergewöhnliche originelle Produktionen entstehen, die geeignete Bühnen benötigen, um ihr  Publikum zu erreichen. Denn die Bühnen der WERKSTATT DER KULTUREN sind wichtige Spielstätte für unsere Gäste aus den vielen unterschiedlichen Communities der Stadt.

Vor allem mit der Konzertreihe World Wide Music und deren Vorläufern „Migration Music“ und „Transmusikale“ hat sich die WERKSTATT DER KULTUREN als Konzertveranstalterin etabliert, die den Finger am musikalischen Puls der Stadt hat, wenn es um Musiken jenseits europäischer Klassik oder westlichem Mainstream Pop geht. Im Rahmen dieser wöchentlich stattfindenden Konzertreihe stellt die WERKSTATT DER KULTUREN  vor allem Berliner Musikprojekte vor, die musikalische Einflüsse aus Jazz, Pop, Klassik und unterschiedlichsten traditionellen Musikkulturen zu neuen Sounds verbinden. Hier wird an jedem Freitag Abend die transkulturelle Berliner Musikszene repräsentiert.

Gleichzeitig wurde das Haus im Laufe der vergangenen sechs Jahre Anlaufstelle für ein  anspruchsvolles Jazz-Publikum. In Berlin residierende, international renommierte Musiker und Bandleader wie Eric Vaughn, Kelvin Sholar und Jean-Paul Bourelly kuratierten in der WERKSTATT DER KULTUREN Konzertreihen wie Naked Jazz, „Spontaneous Situations“ und Black Music Renaissance und halfen wesentlich dabei mit, die WERKSTATT DER KULTUREN als relevanten Berliner Jazz-Standort zu etablieren.


           

           

  • Über den Auftritt des Trompeters Michael Ray, einst Mitglied des legendären Intergalactic Arkestra des Keyboarders Sun Ra in der wöchentlichen Konzert-Reihe „Naked Jazz“ schrieb der Tagesspiegel  denn auch bereits 2012: „Am heutigen Sonnabend tritt (...) Ray, dessen Riffs so funky wie eh und je sind, in Berlin auf. Nicht beim Jazzfest, das noch bis zum Sonntag im Haus der Berliner Festspiele, der Akademie der Künste und Jazzclubs wie A-Trane und Quasimodo läuft. Sondern im Club der schönen Werkstatt der Kulturen,(...).
  • Die taz (25/11/2013) beschreibt die Aufführung von Coltranes weltberühmtem Album „A Love Supreme“ das im Rahmen des Sacred Music & Dance Festival stattfand, mit: „Gänsehautstimmung unterm Kellergewölbe. Zum Schluss summen, singen und flüstern rund zweihundert Menschen mantraartig die eine Zeile: A Love Supreme. Ein magischer Moment.“
  • Auch in der internationalen Presse wird die WERKSTATT DER KULTUREN als Konzertort wahrgenommen, in dem Jazzmusiker*innen gemäß ihrer Tradition frische Impulse aufnehmen und zu Neuem verweben. Im November 2017 titelten die altehrwürdige New York Times, die Washington Post, Canadian Press, San Francisico Chronicle, Arab Press und etliche weitere englischsprachige Medien in einem erfreulich langen und ausführlichen Artikel über die in 2017 lancierte Konzertreihe ARAB SONG JAM „Jazz it up: Arab musicians bring their songs to Germany“. Und weiter: „Arab musicians in Berlin are bringing their musical roots to Germans — with a little help from American jazz.“
     

Hinzu kommen regelmäßig auch Festivalformate wie beispielsweise:

  • das GLOBAL DRUMS FESTIVAL, das 2018 in die dritte Runde geht, zeigt einen repräsentativen Ausschnitt internationaler traditioneller und kontemporärer Perkussionsmusik. In 2018 liegt die Schwerpunktsetzung auf Perkussion aus dem Maghreb.
  • das Festival Reclaim the Beats, das 2017 in Kooperation mit der WERKSTATT DER KULTUREN stattfand, wurde vom Musikmagazin INTRO folgendermaßen angekündigt: „Davon ausgehend, dass der moderne Unterhaltungsbetrieb das Resultat fortdauernder Unterdrückung ist, begibt sich das Reclaim The Beats Festival auf die Suche nach den Errungenschaften indigener Künste und Kulturen. (...) Kaum ein anderes Festival bemüht sich so passioniert um das Sichtbar-Machen kultureller Vielfalt wie das Berliner Reclaim The Beats. Im Line-up finden sich vor allem afroamerikanische Künstler aus queeren Subkulturen,(...). Zwischen Konzerten und Workshops bietet das Festival an insgesamt acht Tagen Gelegenheit zum kulturkritischen Dialog.“
  • das renommierte CTM Festival, das 2016 mit der Schwerpunktsetzung „New Geographies“ in der WERKSTATT DER KULTUREN gastierte: „In vielen Beiträgen geht es auch um die Konflikte, die viele der vorgestellten, in Diktaturen lebenden Musiker haben. (...) Ähnlich spannungsgeladen war die Solo-Performance „All Hail Mother Internet“ zwischen Spoken Word, Live-Hörspiel und Soundkunst der Tunesierin Deena Abdelwahed in der Werkstatt der Kulturen. Sie bestand aus nervös stolpernden Beats, gesungenen Passagen, Noise und längeren erzählerischen Stücken.“ (taz 8.02.2016)

Musik 2018*

Produktionen

Kooperationen

Gastveranstaltungen der Sparte Musik im Spielplan.

* weitere Veranstaltungen in Planung



  


Die WERKSTATT DER KULTUREN wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

 
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05.12.
2018
Festival: 3. Shtetl Neukölln
27.11.
2018
2nd TransFormations Trans* Film Festival
09.11.
2018
3. creole Musikfilmfest
07.09.
2018
Premiere: 1. creole Global
16.08.
2018
Gnawa Festival Berlin
27.06.
2018
My Feminism is Intersectional
22.06.
2018
Autorengruppe MischMash
20.06.
2018
World Refugee Day 2018
14.06.
2018
Bloggerin Rasha Hilwi zu Gast
09.06.
2018
Kinderbuch Festival der Vielfalt
06.06.
2018
Vortrag: Prof. Dr. Kim Jin-Hyang
23.05.
2018
Replicating Atonement
17.05.
2018
Weibliche Subjektivität und Revolution
08.05.
2018
Filmworkshops für Geflüchtete
04.05.
2018
Unschlagbar! 3. GLOBAL DRUMS FESTIVAL
02.05.
2018
Lesung: Der Fürst von Emigión
30.04.
2018
Kick-off: ORIGINAL MUSIC
29.04.
2018
International Jazz Day
29.04.
2018
Kick-off HOMAGE SESSION
28.04.
2018
Kick-off: WORLD JAZZ CLUB
21.04.
2018
Special Guest: Dirk Engelhardt (Sax)
21.04.
2018
Kooperation: Tanzfest
19.04.
2018
Fim&Diskussion: Pressefreiheit in Ägypten
04.04.
2018
Musikfestival: KIM Fest
17.03.
2018
Podium: Ban Racial Profiling
17.03.
2018
Roma meets Black meets Sinti
15.03.
2018
Zu Gast: Filmemacher Fadi Yeni Turk
08.03.
2018
Migrating the Feminine
25.02.
2018
The String Archestra
24.02.
2018
Hans Eichler: Verbotenes Land
23.02.
2018
W.E.B. Du Bois in Deutschland
22.02.
2018
„Schimpft uns nicht Z***r“
17.02.
2018
Benefiz für Oury Jalloh
13.02.
2018
Mardi Gras Black Indians
08.02.
2018
Lyrik nubischer Migrationserfahrung
03.02.
2018
NSU-Komplex auflösen
02.02.
2018
BLACK MUSIC RENAISSANCE 4
02.02.
2018
Filmscreening Black Cuba III
01.02.
2018
BLACK HISTORY MONTH 2018
25.01.
2018
British Council Literature Seminar
20.01.
2018
Arab Song Jam goes Maghreb
13.01.
2018
THE SOUND ROUTES BAND