Petra Nachtmanova

 
 

Petra Nachtmanovas biografische Bezüge zu Polen und der Tschechischen Republik führen die Kuratorin, Musikerin, Sängerin und Komponistin bereits in jungen Jahren zur Beschäftigung mit verschiedenen osteuropäischen Musikstilen und -traditionen.

Ihr musikalischer Weg führte sie als junge Oboistin in Berlin zur Klassischen Musik und in England zu Renaissance- und Barockgesang. Ihre Arbeit ist darüber hinaus geprägt von der Teilnahme an einem Chinese Pop Idol in Ningbo, von bulgarisch-orthodoxen Volksmusikchören, anatolischer Bağlama-Musik und persischer Radif-Tradition.

 

Als Sängerin und Volksmusikforscherin beschäftigt sich Petra Nachtmanova vor allem mit Osteuropa, Zentral- und Westasien. Seit 2008 lebt sie in Berlin, sang als Mezzo-Sopran bei den Bulgarischen Vokalensembles Bulgarian Voices Berlin und Peperuda und gründete die Berliner Bands Tralalka und OKO, die traditionelle osteuropäische Lieder neu arrangieren.

Ihr Interesse an anatolischer Musik und der Laute Bağlama entwickelt sich seit 2010.
 

Sie vertrat Österreich beim internationalen TRT Türkcevizyon Festival 2014 in Denizli, spielte beim Aserbaidschanischen Fernsehsender ITV in Baku, beim türkischen MetropolFM, auf Kanal Avrupa, YolTV, Deutsche Welle, bei SWR2 MusikGlobal und reiste durch Westeuropa zu Konzerten anatolischer Communities. 

Gemeinsam mit Regisseur Stephan Talneau erarbeitet sie die ARTE-Doku »SAZ-FILM« – eine musikalische vom Balkan über die Türkei bis hin zu Azerbaijan und in den Ost-Iran.

Zusammen mit dem Multiinstrumentalisten Ceyhun Kaya und Dj Ipek Ipekcioglu arbeitet sie an Sounds und Texten für das gemeinsame elektronische Projekt Karmatürji. 2016 landete ihre Single “Uyan uyan” auf Platz 1. des Berliner Labels Katermukke.

Für die WERKSTATT DER KULTUREN kuratiert sie im Rahmen der Konzertreihe WorldWideMusic das Programm im Oktober 2019.


  


Die WERKSTATT DER KULTUREN wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.