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creole – die Gewinner!

creole 2011
Gewinner des Vorentscheides Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern

Cyminology & bye bye brasil ziehen für die Region ins Finale, die creole 2011 Ende Mai im Huxleys. Die beiden GlobalMusic-Formationen konnten sich gegen 14 Konkurrenten des Genres nach einem dreitägigen Konzertmarathon in der vergangenen Sonntagnacht durchsetzen.

Cyminology, so die Jury, besteche durch „ihre kreative Fusion von alter Persicher Lyrik mit einer modernen und virtuosen Kombination aus Jazz und Pop.“
„Ihr frischer Mix“, so die Begründung der Jury zur Entscheidung zu bye bye brasil, „aus elektro-akustischen Brasil-Sounds mit Pop- und Chanson-Elementen überzeugt durch elegant-reduzierte Arrangements auf hohem musikalischen Niveau, die dank charmanter Bühenperformance Lust auf mehr machen.“

Als zweifache Preisträger des Jazz & Blues Award Berlin sind Cyminology auf verschiedenen Touren bereits fast um die halbe Welt gereist, um ihre wunderbare Mischung aus klassischem Jazz und persischem Gesang zu präsentieren. Das auf einander eingespielte Quartett mit persischen, indischen und deutschen Wurzeln erschafft mit seinen Klangkompositionen Bilder und Phantasien, die die Zuschauer verzaubern. Cymin Samawatie, Sängerin und Mitgründerin der Band, schreibt auch eigene Gedichte, für die sie sich neben der Lage in ihrem Heimatland, dem Iran, ihren eigenen Erfahrungen und Gedanken ebenso von den großen persischen Dichtern wie Rumi, Hafis und Khayyam inspirieren lässt. Sanft und zum Teil melancholisch mutet Cyminologys Musik an, und doch scheuen sie kleine Ausflüge zu zeitgenössischem Rock und Pop keineswegs. Cymin Samawatie – Gesang / Benedikt Jahnel – Klavier / Ralf Schwarz – Kontrabass / Ketan Bhatti – Schlagzeug, Perkussion.


Auf Wiedersehen Brasilien?! Träumt nicht fast Jeder von Brasilien, Sehnsuchtsort und Projektionsfläche vieler Tagträume? Unabhängig voneinander zog es die beiden Musiker Kristina Müller und Kostia Rapoport erst vor kurzem nach Berlin, wo sie sich zu dem deutsch-russischen Duo bye bye brasil zusammenfanden, das herzerwärmenden, zarten, erfrischenden ChansonBrasilJazz macht. Beide sind ausgebildete Musiker und wirkten bereits in verschiedenen Musikprojekten mit. Kristina van de Sand (Gesang & Geige) singt die portugiesischen Texte mit Leichtigkeit, das Klavierspiel von Kostia Rapoport (Klavier) schmiegt sich harmonisch an. Mit bye bye brasil, so sagen sie selbst, möchten sie uns in unbekannte Weiten der brasilianischen Musik entführen, fern von Klischees, Trompeten oder 80-köpfigen Sambatruppen. Sie wollen ihre ganz eigene Interpretation brasilianischer Musik zeigen. Na dann: goodbye brasil und „Hello“ bye bye brasil! Besetzung: Kristina van de Sand – Gesang, Geige, Perkussion / Kostia Rapoport – Klavier, Gesang, Melodica

 

           

 

Die Jury
Vorsitzender: Jonas Bibi Hammond, Musiker, Komponist, Produzent | Diana Frankovic, Jour­nalistin rbb Radio Fritz | Marion von Gaudecker, Agentur Griot, Vertreterin des creole-Trägerkreises | Frank Klaffs, Publisher, Mitarbeiter Piranha GmbH | Sonny Thet, Musiker u. a. »Bayon«

Bewertungskriterien
Die 14 Wettbewerbsbands werden von der Jury nach folgenden Kriterien bewertet:
| musikalische Konzeption (Komposition, Arrangement, Stilsicherheit)
| mu­si­ka­lische Kreativität bzw. Originalität
| musikalische Qualität der Umsetzung
(Virtuosität der Musiker/innen, Ausgeglichenheit der Besetzung)
| Auftritts­dra­ma­turgie, Vielschichtigkeit des Repertoires
| Charisma der Musiker/der Gruppe (Qualität der Performance, Erscheinungsbild)

Werkstatt der Kulturen, 7.12.2010
 

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