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Auftakt des BLACK HISTORY MONTH 2014

Ausstellungseröffnung, Vortrag, afrikanischer Big-Band und Jazz-Konzert

Nelson Mandela, Martin Luther King, Miriam Makeba, Patrice Lumumba, Cheickh Anta Diop und Malcom X erfahren auf der Bühne der WERKSTATT DER KULTUREN am 1. Februar um 20h eine mitreißende, tanzbare und beflügelnde Hommage durch die sechzehn Musiker von „1884 – The Pan-African All Stars Big Band“.

Mit Afrobeat, Highlife, R&B, M`Balax, Rumba, Souk, Jazz, Hiphop und Salsa zelebrieren sie zum Auftakt des BLACK HISTORY MONTH 2014 die großen Freiheitskämpfer_innen Afrikas und der Schwarzen Diaspora. Das lebendige Music-History-Projekt unter der Leitung des Produzenten und Bassisten Jonas Bibi Hammond aus Ghana featured an diesem Abend den legendären kongolesischen Gitarristen Dizzy Mandjeku und „Papa Groove“, den Masterdrummer Félix Sabal Lecco aus Kamerun.

Dem Konzert der Big Band, deren Name an die willkürliche Aufteilung Afrikas im Jahre 1884 gemahnen soll, geht um 18.00h die Ausstellungseröffnung „Manufacturing Race. Contemporary Memories of a Building’s Colonial Past“ voraus.

In seinem Vortrag "Religion as Counterculture. African Prophets, Spirit Mediums and Muslim Saints under colonial rule" spricht der Historiker Prof. Cheikh Anta Babou, University of Pennsylvania, um 18.30h über die Bedeutung von Religion für afrikanische Befreiungsbewegungen von 1884 bis zum Ende der Apartheid in 1994.

Berliner Jazz-Größen wie Fuasi Abdul-Khaliq verneigen sich ab 22h vor dem großen US-amerikanischen Star-Saxophonisten und Bürgerrechtsaktivisten John Coltrane mit einer Interpretation seines bahnbrechenden, spirituellen Albums „A Love Supreme“ aus dem Jahre 1964. Ein Album, das die Verabschiedung des Civil Right Acts, dem Gesetz zur Gleichstellung von Afroamerikanern, das im gleichen Jahr in Kraft trat, kommentiert.

Die WERKSTATT DER KULTUREN richtet jährlich den international gefeierten BLACK HISTORY MONTH in Berlin aus. Vom 28. Januar bis 28. Februar 2014 finden rund 30 Veranstaltungen statt – Ausstellung, Panels, Konzerte, Autorenlesung, Tanz, Filme, Vorträge. Alle Programmpunkte orientieren sich am diesjährigen Schwerpunktthema „SACRED DRUMS OF LIBERATION. Musik, Religion und Widerstand in Afrika und der afrikanischen Diaspora in den Jahren 1884, 1904, 1964 und 1994“.

 

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Mit freundlicher Unterstützung

 

Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen

 

 

 

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