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Berliner Jazzszene verneigt sich vor US-Bürgerrechtler

Hommage an John Coltrane zum Black History Month 2014

1964, vor 50 Jahren, wurde der Civil Rights Act zur Gleichstellung Schwarzer Menschen in den USA unterzeichnet; der baptistische Pastor Dr. Martin Luther King erhielt den Friedensnobelpreis und der Tenorsaxophonist und Bürgerrechtsaktivist John Coltrane spielte in einer einzigen Session sein heute weltberühmtes, Album “A Love Supreme” ein. Es sollte der Spiritualität einer ganzen Generation Ausdruck verleihen.

Anlass genug für Berliner Jazz-Größen, sich während des diesjährigen Black History Month, das u.a. dem Gedenken an 1964 gewidmet ist, in einer vierteiligen Konzertreihe - jeden Samstag im Februar, 22h - mit ihren Interpretationen von „A Love Supreme“ vor dem großen Coltrane zu verneigen.

Kaum ein anderes Werk beeinflusste nach seinem Erscheinen in den kommenden Jahrzehnten die Entwicklung des Jazz so maßgeblich wie dieses, in Form einer vierteiligen Suite komponierte Werk. Bis heute gilt es als Coltranes Meisterwerk. Und kaum ein anderer Jazzmusiker hat die entscheidenden Momente und Triumphe des Civil Rights Movements musikalisch so präzise, so analytisch und so bewegend für die Nachwelt eingefangen wie John Coltrane. Heute liegt das Manuskript von „A Love Supreme“ als eines der ‚Treasures of American History’ im National Museum of American History.

Auf der Bühne steht u.a. auch der Saxophonist und ehemalige US-Bürgerrechtler Fuasi Abdul-Khaliq: „Remembering these years it´s an honor for me to play music by John Coltrane. Some notes and phrasing of his lines are based on Martin Luther Kings speach at the memorial service for the girls who died, when the 16th Street Baptist Church in Birmingham, Alabama, was bombed by white supremacist terrorists in 1963.“

Die WERKSTATT DER KULTUREN richtet jährlich den international gefeierten BLACK HISTORY MONTH in Berlin aus. Vom 28. Januar bis 28. Februar 2014 finden 31 Veranstaltungen statt – Ausstellung, Panels, Konzerte, Autorenlesung, Tanz, Filme, Vorträge. Alle Programmpunkte orientieren sich am diesjährigen Schwerpunktthema: „SACRED DRUMS OF LIBERATION. Musik, Religion und Widerstand in Afrika und der afrikanischen Diaspora in den Jahren 1884, 1904, 1964 und 1994“.

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