News

 
 

Ebony Big Band performt „Songs of The Civil Rights Movement“

US-Amerikanische Bürgerrechtsbewegung als Bühnen-Show

We Shall Overcome, die Hymne der anti-rassistischen, US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, die vor 50 Jahren von 300.000 Menschen auf dem historischen „Marsch auf Washington“ gesungen wurde, ist nur einer der legendär gewordenen Songs des Civil Rights Movements:

Neben diesem unsterblichen Titel performt die 12-köpfige Ebony Big Band unter der Leitung des Saxofonisten Fuasi Abdul-Khaliq diesen Sonntag, den 16. Februar, zum Black History Month 2014 berühmte und vergessene Schlüsselsongs der Bewegung: Nina Simone ́s eindrucksvolles Mississippi Goddam, Max Roach ́s kompromissloses Freedom Now und Duke Ellington ́s ironisches Black and tan Fantasy.

Als Bürgerrechtler in Washington erlebte Fuasi Abdul-Khaliq den Geist der Freiheitsbewegung selbst hautnah mit und bis heute beeinflusst der Sound dieser Ära sein künstlerisches Schaffen maßgeblich - u.a. als geistiger Vater der Jazz-History-Reihe „A Love Supreme – Tribute to John Coltrane“.

Beim Konzert „Songs of The Civil Rights Movemment“ am Sonntag zeichnet Abdul-Khaliq mit seiner Ebony Big Band Schlüsselmomente der Entwicklung säkularer und spiritueller Freiheitslieder der afroamerikanischen US-Bevölkerung nach und setzt damit das diesjährige Festival-Thema „Sacred Drums Of Liberation – music, religion & resistance“ ins Zentrum der Bühnen-Show. Diesen Soundtrack der Bürgerrechtsbewegung spielen Berliner Musik-Größen wie Kelvin Sholar, Daryl Taylor und Regis Molina Reynaldo; special guest des Abends ist Queen Yahna, moderiert wird die Show von Yamil Borges.

Mit dieser Hommage an das musikalische Erbe des politischen Kampfes der African Americans knüpft die Ebony Big Band an vergangene Projekte an: Bereits 2013 verband das Musiker-Kollektiv politische Bildungsarbeit mit und erarbeitete ein Bühnen-Programm, das sich vor Schwarzen Künstler_innen verneigte, die in den 1930er Jahren Musik als Waffe gegen die menschenverachtenden Segregationsgesetze der USA nutzten.

Die WERKSTATT DER KULTUREN richtet jährlich den international gefeierten BLACK HISTORY MONTH in Berlin aus. Vom 28. Januar bis 28. Februar 2014 finden 31 Veranstaltungen statt – Ausstellung, Panels, Konzerte, Autorenlesung, Tanz, Filme, Vorträge. Alle Programmpunkte orientieren sich am diesjährigen Schwerpunktthema: „SACRED DRUMS OF LIBERATION. Musik, Religion und Widerstand in Afrika und der afrikanischen Diaspora in den Jahren 1884, 1904, 1964 und 1994“.

Download Pressekit (12,5 MB)

Programm des BLACK HISTORY MONTH 2014:
http://www.werkstatt-der-kulturen.de/de/festivals/black_history_month_2014/

 


Tel. +49 (0)30 60 97 70 25
Fax +49 (0)30 60 97 70 13
info@werkstatt-der-kulturen.de
www.werkstatt-der-kulturen.de
Werkstatt der Kulturen
Wissmannstr. 32 |12049 Berlin

Mit freundlicher Unterstützung


Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen

 

zurück zu Newsübersicht