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Neue Musik für Berlin: Arabische Jam Sessions interpretieren Klassiker aus Casablanca, Kairo und Beirut

Jazz it Up! WERKSTATT DER KULTUREN mit ARAB SONG JAM international gefeiert

BERLIN, 1.12.2017. Mit diesem internationalen Erfolg hat Alaa Zouiten, der Oud-Virtuose aus Marokko, nicht gerechnet. Nicht lange nach dem Auftakt der Reihe ARAB SONG JAM in der Berliner WERKSTATT DER KULTUREN berichten bereits internationale Tageszeitungen wie The New York Times über die arabischen Jam-Sessions, die sich in der Hauptstadt bereits in kürzester Zeit zum beliebten Treffpunkt arabischer Musiker*innen und Fans maghrebinischer Klänge etabliert hat. „The audience is mixed", schreibt denn auch die Washington Post, „elderly Arab couples mingle with young European hipsters and groups of curious, middle-aged Germans".

Neues Konzept lehnt sich an Schwarze US-amerikanische Jamsession-Kultur an

Das Format ist der Schwarzen US-amerikanischen Jam-Kultur der 40er Jahre entlehnt. Bei diesen Jam-Sessions wird das erste Set eines Abends durch ein festes Trio oder Quartett eröffnet, während für das zweite Set neu in der Stadt befindliche Musiker*innen beim Bandleader vorstellig werden können, um gegebenenfalls einsteigen zu dürfen. Ähnlich wie sich diese Jazz-Jam-Sessions in allen Metropolen der Welt inzwischen am "Real Book" mit seinen Jazzstandards orientiert, bedient sich die neue Konzertreihe ARAB SONG JAM aus dem reichen Schatz des arabischsprachigen Lied-Repertoires, das durch die legendären Sängerinnen Oum Kalthoum aus Kairo und Fairuz aus Beirut in der gesamten arabischen Großregion verbreitet wurde sowie aus bekannten Traditionals.

"All musicians know these jazz sessions. So we use that technique on Arab songs," erklärt Zouiten den Erfolg des Konzepts von ARAB SONG JAM in The New York Times. "It is a great idea because it brings popular Arab songs to life here in Berlin".

Neue Berliner*innen aus der arabische Welt bringen ihre Musik in die Stadt

Berlin is a city that is always hungry for new culture", weiß auch Philippa Ebéné, künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin der WERKSTATT DER KULTUREN, die das Veranstaltungsformat erstmals im März produzierte „We have all these new Berliners from the Arab world“ wird sie in The New York Times zitiert, „and they brought their music with them".

Die nächste ARAB SONG JAM findet unter Leitung des syrische Oud-Spielers und Komponisten Wassim Mukdad statt. Gespielt werden Neuinterpretationen arabischer Tanzmusik der 1940 er bis 1970 er Jahre. "The jam session has become so popular,“ so The New York Times, „that the basement venue often has to close its doors because it has reached ist capacity."

Am 7. Dezember 2017 um 19.30h wird bei ARAB SONG JAM daher im großen Saal der WERKSTATT DER KULTUREN gejamt - um ausreichend Platz für die erwarteten 300 Gäste und Musiker*innen zu haben. Eröffnet wird der Abend von Wassim Kukdad (Oud) Alexey Kochetkov (Geige) Valentina Bellanova (arabische Ney-Flöte) - im zweiten Set wird gejamt.

Kommende Termine:

  • 07. Dezember 2017 | 19.30 h | ARAB SONG JAM - Tanzmusik der 1940 er bis 1970 er Jahre
  • 20. Januar 2018 | 19.30 h | ARAB SONG JAM goes Maghreb: Traditionals aus Marokko
  • 01. Februar 2018 | 19.30 h | ARAB SONG JAM
  • 15. Februar 2018 | 19.30 h | ARAB SONG JAM goes Maghreb: Gnawa-Musik
  • 01. März 2018 | 19.30 h | ARAB SONG JAM
  • 22. März 2018 | 19.30 h | ARAB SONG JAM goes Maghreb: Les voix des berbères

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