Dezember 2010

 

Creole

Samstag 04.12.2010 20:00 | Saal

Eintritt: 9 € / 6 € Festivaltickets: 20 € / 15 €

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen

Produktion

  

Dazaa Dazaa & The Spring Water
AfriRock

Dazaa Dazaa ist ein facettenreicher Künstler. In seinen Bühnenprogrammen verbindet er verschiedene Elemente aus Musik, Tanz und Ritualen, die Dazaa Dazaa einst von seinem Großvater erlernte und somit die Traditionen und Mythen seiner igbo-nigerianischen Herkunft mit dem Publikum teilt. Zusammen mit seinen Bandkollegen von The Spring Water konnten sie sich als feste Größe im Genre des so genannten Afrirock etablieren, das sie bis heute als eine der wenigen Gruppen bedienen. Das virtuose E-Gitarrenspiel von Dazaa Dazaas langjährigem Musikpartner Sunny Cheng, gepaart mit dem leidenschaftlichen Rhythmus des Schlagzeugers Bernie Siggemann ergeben mit dem Bass-Groove des aus Sambia stammenden Jeff Chappiah und Dazaa Dazaas Gesang ein harmonisches Ganzes. Zuschauer von Berlin bis Istanbul, von Lagos bis Samarkand haben die Band mit ihren mitreißenden Liveauftritten gefeiert. Lassen Go Afrirock!

Dazaa Dazaa – Gesang, Perkussion / Jeff Chappah – Bass / Sunny Chung – E-Gitarre / Bernie Siggemann – Schlagzeug

  

bye bye brasil
Chanson-Brasil-Mix

Auf Wiedersehen Brasilien?! Träumt nicht fast Jeder von Brasilien, Sehnsuchtsort und Projektionsfläche vieler Tagträume?
Unabhängig voneinander zog es die beiden Musiker Kristina Müller und Kostia Rapoport erst vor kurzem nach Berlin, wo sie sich zu dem deutsch-russischen Duo bye bye brasil zusammenfanden, das herzerwärmenden, zarten, erfrischenden ChansonBrasilJazz macht. Beide sind ausgebildete Musiker und wirkten bereits in verschiedenen Musikprojekten mit. Kristina van de Sand (Gesang & Geige) singt die portugiesischen Texte mit Leichtigkeit, das Klavierspiel von Kostia Rapoport (Klavier) schmiegt sich harmonisch an. Mit bye bye brasil, so sagen sie selbst, möchten sie uns in unbekannte Weiten der brasilianischen Musik entführen, fern von Klischees, Trompeten oder 80-köpfigen Sambatruppen. Sie wollen ihre ganz eigene Interpretation brasilianischer Musik zeigen. Na dann: goodbye brasil und „Hello“ bye bye brasil!

Kristina van de Sand – Gesang, Geige, Perkussion / Kostia Rapoport – Klavier, Gesang, Melodica

  

Daveman & Friends
Lagos Reggae

Reggae und reaggae-beeinflusste Musik aus deutschen Landen hat bereits einige wichtige Größen hervorgebracht und mit dem deutsch-nigerianischstämmigen Sänger und diesjährigem Gewinner des Radio Eins Band Contest Daveman dürfte sich der Reigen um einen weiteren Namen erweitern. Seine Liebe zu Reggaemusik begleitet ihn auf seinem musikalischen Weg und schon früh überzeugt er in verschiedenen Bands durch seine gekonnten Ragga-Einlagen und eingängigen Hooklines. Daveman hat mit seiner Band in den letzten Jahren unzählige Livebühnen gerockt und ist ein gern gesehener Gast auf etablierten Festivals wie dem Chiemsee Reggae Summer, Umsonst & Draussen oder dem Masala Weltbeat Festival. Live kann er mit seinen Bandmitgliedern auf erfahrene Unterstützung zählen – sein DJ ist 3-facher Weltmeister seines Fachs und der Schlagzeuger ist zugleich Teil der erfolgreichen deutschen Rockpopband „Virginia Jetzt!“ Davemans Musik vereint das Beste aus Roots Reggae und westlicher Popmusik. Diese Mischung ist unwiderstehlich, geht schnurstraks in Herz und Beine und zaubert ein Lächeln auf die Lippen.

Davis Eisape – Gesang / Yoro Mbaye -Percussion
Badou Mbaye –Percussion / Angelo Gräbs – Cajon /
Martial Feuze Noubissi - E-Gitarre /
Tobias Thiele -Bass & akustische Gitarre /
Miriam Kunde – Gesang / Marilyn Góngora – Gesang

  

transalpin
Yodel Explorations

Wenn man Weltmusik danach definieren würde, wie viele unterschiedliche Kulturen und ethnische Elemente in der Musik auftauchen, müsste das deutsch-österreichische Duo transalpin wahrscheinlich ins Guiness Buch der Rekorde eingehen. Mit ihren Musikperformances, die sich in den letzten Jahren unterschiedlichen Themen widmeten, versetzen sie die Zuschauer und -hörer in Staunen, Schmunzeln und Begeisterung. Ihr Programm „going yodel!“ ist ein wilder Mix aus Kunstperformance, musikethnologischer Reise und Konzert, für das Ingrid Hammer und Sigurd Bemme Jodel- und Hirtengesänge aus der ganzen Welt zusammen getragen haben. Auf der Bühne präsentieren sie den Zuschauern „Instrumente“, von denen so mancher sicher nicht im Traum geglaubt hätte, dass damit Musik entstehen kann…wie der Klang einer Peitsche tönt, kann man sich noch vorstellen, aber was genau ist wohl einem Wildschweingebiß (wohlgemerkt ohne Wildschwein) zu entlocken? Transalpins freudig-neugierige, spielerische und völlig offene Herangehensweise an fremde oder teils vergessene und verborgene Musiktraditionen, Bräuche und Stile, die sie durch die Gegenüberstellung oder Verschmelzung neu betonen, machen Spaß und animieren dazu, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen.

Ingrid Hammer – Gesang, Akkordeon, Besen, Löffel, Ziegenzehen, Glocken, Teufelsgeige, Stricknadeln, Talerschwingen, u.a. / Sigurd Bemme – Gesang, beatbox, Wildschweingebiß, Sambaglocke, Peitsche, VEB-Futtermittelfaß u.a

  

Art quasar
Crossover Kammermusik

Achtung: Kammermusik reloaded. Hervorgegangen aus der erfolgreichen Formation Trio Bravo, präsentiert sich das Quartett Art quasar seit 2009 auf diversen deutschen Bühnen, wo es verschiedene Theaterprojekte (Balagan, The Time Between) musikalisch begleitete. Die vier Musiker stammen aus der Ukraine, Deutschland, Albanien und Polen und haben es sich zur Aufgabe gemacht, das zum Teil angestaubte Image der Kammermusik aufzupolieren. Da fließen Folk-Elemente in versponnene Klangwelten, mal ist es sanft und still, aber keineswegs nur das, betont der Bandleader von Art quasar, Mark Chaet. Neben der klassischen Besetzung mit Violine, Klavier und Kontrabass sorgen Marimba und andere Percussioninstrumente für überraschende musikalische Wendungen.

Mark Chaet – Violine / Giorgio Radoja – Klavier / Maria Schneider – Marimba, Perkussion / Bartek Mlejnek - Kontrabass