Februar 2011

 

Black Basar

Samstag 19.02.2011 14:00 | Club

Eintritt: 6 € / 3 €

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen

Vermietung

Black is the Color

Willkommen zum Black Basar 2011. Der Black History Month Event des Joliba
e.V. eröffnet zum 7. Mal seine Pforten und lädt Sie ein einzutreten. Erleben
Sie Vielfalt und Begegnung, entdecken Sie Neues und feiern Sie mit uns die
Gemeinschaft und das Wirken von Künstler/inne/n afrikanischer Herkunft und
anderer Kulturen.
„Black is the Color...“ gesungen von Nina Simone, bringt die alte irische
Weise Bilder und Emotionen hervor, die das Leben und den Kampf um gleiche
Rechte und Freiheit der African American und der us-amerikanischen
Bürgerrechtsbewegung repräsentieren. Der diesjährige Black Basar Berlin
erkundet die Wirkung und Bedeutung von bildender Kunst in den politischen
Bewegungen von Schwarzen Menschen. Von einem Moment zum anderen verstehen,
etwas ganz unmittelbar mit dem Herzen erkennen, verborgen Zusammenhänge
aufzeigen, all das kann ein Gedicht, ein Lied oder eine Skulptur in uns
bewirken. Kunstwerke sind oft Ausdruck der Suche nach der eigenen Identität
und gleichzeitig der Versuch diese zu Formen.

Programm

14 Uhr Kinderprogramm
16 Uhr Ausstellung: Vernisage-Finisage und Modenschau – die afrikanischen Schneider
17 Uhr Filmfestival No. 7 und Modenschau – die afrikanischen Schneider
19 Uhr Perfomances – Theater / Lesung / Musik
21 Uhr Konzert
24Uhr Programmende
Bücherstand – Soulfood – Joliba-Marketplace

BLACK BASAR BERLIN 2011
BLACK IS THE COLOR

in Memorandom an Audre Lorde
Samstag, der 19. Februar 2011

Programm:

14 Uhr Kinderprogramm MitmachTheater mit Clowness Moro und Samba
(Gitarre)

Die Clowness Moro mit ihrem zauberhaft bunten Kostüm lässt die Kinder
staunen. In der Phantasie reisen alle zusammen über Berge und Flüsse, tanzen
mit den Zebras und fliegen mit dem Ibis. Macht Euch bereit! Schon geht es
los!

16 Uhr Ausstellung Vernisage-Finisage

Von Benin bis Basquiat
der Joliba-Kunstworkshop mit Satch Hoyt
MyKota six times und Skulpturen, die in dem spannenden Kunstworkshop des
Black Art & History Forums machten sich die TeilnehmerInnen auf die
Spurensuche nach zeitgenössischen schwarzen Künstlern. Sie erkundeten wie
diese ihren künstlerischen Ausdruck zum Ausloten, zur Formung und Erinnerung
von Identität und Erfahrung von schwarzen Menschen in den Zeitenflüssen
verwenden. Die erstaunlichen Ergebnisse ihrer eigenen Versuche der
Kunstproduktion sind in dieser Ausstellung zu sehen. (jolibaev.blogspot.com)
Satch Hoyt, geboren in London 1957, mit jamaikanisch-britischen Wurzeln
lebt und arbeitet er zurzeit in Berlin. 2009 schuf Satch Hoyt the "Celestial
Vessel," ein 16-foot langes Kanu aus RCA Victor Red Seal 45’’ vinyl
Schallplatten für das Nasher Museum of Art an Duke University.
2004 hat Satch Hoyt für seine Arbeit ‘Say It Loud!’ fünfhundert Bücher zum
Thema der schwarzen Diaspora aufgetürmt um eine literarische Plattform für
die freie Rede zu erschaffen. Unter Auslassung des Wortes "black" aus dem
Song von James Brown's "Say It Loud! I'm Black and I'm Proud!," Hoyt lädt
die Betrachter ein auf die Installation zu steigen und stattdessen in das
Mikrophon die Worte ihrer Wahl zu sprechen. In Seinen Arbeiten nutzt Satch
Hoyt Klanginstallationen um in deren Zusammenspiel mit den bildnerischen
Elementen die gewünschte ganzheitliche Einbeziehung der Betrachter zu
erzeugen.
Arbeiten von Savannh-Sipho Nkomo, Aisha Diallo, Melody Makeba, Christine
Zecha, Martyna Bec, Katharina Oguntoye und Satch Hoyt

von schwarz zu blau
Räume interkultureller Begegnung
Fotos von Martina Bec
Martina Bec, Jg. 1977, geboren und aufgewachsen in Polen, arbeitete die
Kunststudentin und Fotogafin in Malawi mit Straßenkindern. Ihre Arbeiten
zeigen Menschen und Orte von einer düsteren Stimmung umwoben. Augen schauen
in verstörender Direktheit auf den Betrachter. Was suchen sie? Oder haben
sich Sie bereits in das unvermeidliche gefügt? Die schwarzweiß Fotogaphien
lassen einen so schnell nicht wieder los.

Zwischenspiel Modenschau – Lamine & Goum - Die afrikanischen Schneider präsentieren Sunu Mode - unsere Mode Kids auf dem Catwalk zeigen tragbare Mode mit subtilen Chic aus afrikanischen und europäischen Stoffen geschneidert.

17 Uhr Filmfestival No. 7

BLACK SPOTS - Kurzfilme
Holger Hippo hat Gebutrstag
(3 Min. Trickfilm)
Scramble – The Quiz
(12Min. JugendKunst-Projekt
mit Satch Hoyt.

Quiz zur Geschichte schwarzer Menschen in Deutschland.)
Lik(e) – Jugendfilmprojekt

(15 Min., Leben in Kreuzberg
spannend wie ein Krimi.)

Hauptfilmprogramm
'To be Free. The Life and Work of Nina Simone '
Dokumentarfilmmaterial und Vortrag (60 Min.)
Katharina Oguntoye stellt die kürzlich veröffentlichte „Protest Anthology
“ Collection vor.. In ihr werden Audio- und Video-Dokumente aus der langen
Karriere Nina Simons erstmals veröffentlicht. 'Dieses Material besitzt eine
unbestreitbare tiefe, welche die Musik Simons weiter transendiert.' Aus den
Produktionsnotizen: „Protest Anthology vereint Interviews und 11
neuentdeckte Aufnahmen von Simons Welthits „Mississippi Goddamn“, „Backlash
Blues“, „To Be Young, Gifted and Black“ und mehr in einem Packet....diese
Aufnahmen enthalten einige von Nina Simons äußerst politischen Statments,
die jemals aufgenommen wurden und geben ihre konsequenten Ansichten über die
African American Expirience während der 1960er Jahre wieder. Ansichten die
extrem kontorvers in ihrer Zeit waren.“ Wir werden uns versuchen dieser
außergewöhlichen Künstlerin neu anzunähern und sie in ihrer künstlerischen
als auch menschlichen Kraft zu feiern.

Zwischenspiel Modenschau – Lamine & Goum - Die afrikanischen Schneider präsentieren Sunu Mode - unsere Mode die Kleidungsstücke von Sunu Mode strahlen Wärmeund Charm aus. Diese Wohlfühl-Mode
ist eine gelungene Synthese aus Inspiration und Können. Wir werden eingenommen vom
senegalesischem Chic gepaart mit westafrikanischem savoir vivre.

19 Uhr Perfomances – Theater / Lesung / Musik

Esther Hingst – Was Sie schon immer wissen wollten.

Wie lebt es sich mit einem Afrikaner!? (Sketche)
Philipp Köspel – ‚Die Akte Jim Knopf‘ (Lesung
und Buchvorstellung)
Daniel Okine – Talk Talk Afrika - Erinnerungsfeiern
in Ghana

21 Uhr Konzert

Esther Cowens u. Arenor Anuku (Gesang)
Ange da Costa (Gesang)
Daniel Okine mit Drums (afrikanischer Pop – HipHop)
Bernard Ghazi mit Band (Ska - Reggae – Pop)

The C-Train - ….the Cultural Train...............
Herzlichen Dank for your Love and
Surport:
Martin Weis (Gitarre und Geige), Djelifily Sako (Kora),
Paul Brody (Trompete) und Carmen Hey (Akkordeon) und andere

In diesem Jahr wollen wir erstmals mit einer Cultural-Jam den
ereignisreichen Tag beenden. The Best at the End! Es finden sich
virtuose Musiker zusammen, von denen einige sich bereits einen
Namen gemacht haben und andere gerade am Beginn einer vielversprechenden
Karriere stehen. Es lohnt sich also auch noch spät zum Black
Basar zu kommen.

24 Uhr Programmende

Bücherstand – Soulfood – Joliba-Marketplace