Mai 2011

 

creole

Donnerstag 19.05.2011 20:00 | Huxleys Neue Welt

Eintritt: 10 € / 7 €

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen

Produktion Flyer

 

bye bye brasil – Chanson Brasil Jazz
Vorentscheid: Berlin & Brandenburg & Mecklenburg-Vorpommern

Auf Wiedersehen Brasilien?! Schwärmt nicht fast jeder von Brasilien,
Sehnsuchtsort und Projektionsfläche vieler Tagträume? Unabhängig voneinander
zog es die beiden Musiker Kristina van de Sand und Kostia Rapoport erst vor
kurzem nach Berlin, wo sie sich zu dem deutsch-russischen Duo bye bye brasil
zusammenfanden, das herzerwärmenden, zarten, erfrischenden ChansonBrasilJazz
macht. Beide sind ausgebildete Musiker und wirkten bereits in verschiedenen
Musikprojekten mit. Kristina van de Sand singt die portugiesischen Texte mit
Leichtigkeit, das Klavierspiel von Kostia Rapoport schmiegt sich harmonisch
an die poetisch-melancholischen Melodien an. Mit bye bye brasil, so sagen
sie selbst, möchten sie uns in unbekannte Weiten der brasilianischen Musik
entführen, fern von Klischees, Pauken und Trompeten oder 80-köpfigen
Sambatruppen. Sie wollen ihre ganz eigene Interpretation brasilianischer
Musik zeigen. Na dann: „Goodbye“ Brasilien und „Hello“ bye bye brasil!

Kristina van de Sand Gesang, Geige, Perkussion | Kostia Rapoport Tasten

www.byebyebrasil.de

  

Edgar Knecht Trio – Volkslied goes WorldJazz
Vorentscheid: Hessen

Seit seinem 14. Lebensjahr steht der Komponist und Pianist Edgar Knecht mit seinen eigenen Kompositionen auf der Bühne. Mit leidenschaftlichem Einsatz taucht er in seine Musik hinab und holt dann Momente von magischer Intensität hervor. Zusammen mit dem Bassisten Rolf Denecke und dem Schlagzeuger Tobias Schulte startet Edgar Knecht eine Reise in das Reich seiner musikalischen Kindheitserinnerungen. In seinen Stücken verbinden sich traditionelles deutsches Liedgut mit Elementen aus Jazz und Weltmusik. Kubanisches Salsa-Piano mixt er mit europäischer Romantik, den deutschen Walzer verzaubert er mit afrikanischen Rhythmen, und über all das spannt er seine jazzigen Soli. Da verwundert es nicht, dass Knecht, von der hiesigen Presse ohnehin hochgelobt, beim legendären Jazzfestival in Havanna, Kuba, nach seinem Auftritt stürmisch gefeiert wurde.

Edgar Knecht Klavier, Komposition | Tobias Schulte Schlagzeug, Perkussion | Rolf Denecke Bass

www.edgarknecht.de 

AAVAAN - Mystische persische Melodien
Vorentscheid: Niedersachsen & Bremen

Die beiden aus dem Nordiran stammenden Musiker Misagh Joolaee und Kaveh Madadi lernten sich erst hier in Deutschland, genauer gesagt in Hannover kennen und beschlossen schnell, künstlerisch gemeinsame Wege zu gehen. Sie widmen sich der klassischen und traditionellen Musik ihrer Heimat und spielen auf typischen persischen Instrumenten hauptsächlich eigene Kompositionen. Die Stücke der beiden studierten Instrumentalisten, voller Leidenschaft und mit höchstem Können vorgetragen, zeigen sich farbenreich und verschwenderisch ausgeschmückt, klingen dabei immer sehr ästhetisch. Diese weit verzweigten prächtigen Arabesken präsentiert das junge Duo AAVAAN nicht nur künstlerisch kompetent, sondern auch einnehmend charmant.

Misagh Joolaee Kamancheh, Setar | Kaveh Madadi Tombak, Daf, Gesang

 

Cyminology – Poetischer Persian Jazz
Vorentscheid: Berlin & Brandenburg & Mecklenburg-Vorpommern

Als zweifache Preisträger des Jazz & Blues Award Berlin sind Cyminology auf verschiedenen Touren bereits um die halbe Welt gereist, um ihre wunderbare Mischung aus klassischem Jazz und persischem Gesang zu präsentieren. Das auf einander eingespielte Quartett mit persischen, indischen und deutschen Wurzeln erschafft mit seinen Klangkompositionen Bilder und Phantasien, die die Zuschauer verzaubern. Cymin Samawatie, Sängerin und Mitgründerin der Band, schreibt Gedichte, für die sie sich neben der Lage in ihrem Heimatland, dem Iran, ihren eigenen Erfahrungen und Gedanken ebenso von den großen persischen Dichtern wie Rumi, Hafis und Khayyam inspirieren lässt. Sanft und zum Teil melancholisch mutet Cyminologys Musik an, und doch scheuen sie Ausflüge zu zeitgenössischem Rock und Pop keineswegs. Brechen wir auf zu einer poetischen Reise.

Cymin Samawatie Gesang | Benedikt Jahnel Klavier | Ralf Schwarz Kontrabass | Ketan Bhatti Schlagzeug, Perkussion

www.cyminology.de 

www.myspace.com/cyminology

  

Uwaga! – Feurige Vielharmonie
Vorentscheid: NRW

Achtung! Waghalsiger Spielwitz, schwindelerregende Tempi, todtraurige Melodien, unsachgemäße und an Dreistigkeit grenzende Handhabung von klassischem Instrumentarium und Kulturgut – das sind Uwaga! Alles begann mit zwei Duos und ihrer gemeinsamen Schnittmenge: Die Geiger Maurice Maurer und Christoph König „teilten“ sich lange Zeit den Akkordeonisten Miroslaw Tybora als Duo-Partner. Live begibt sich die abenteuerlustige Truppe auf einen irrwitzig-anarchischen Streifzug durch die Musik. Ohne mit der Wimper zu zucken vermischt Uwaga! abendländische Hochkultur und Gipsy-Verve, paart swingende Leichtigkeit mit brachialer Punk-Attitüde und spielt ausgefeilte Arrangements mit allergrößter Ernsthaftigkeit, um sich sogleich in halsbrecherischen Improvisationen auszutoben. Uwaga! zeigt, was Hemmungslosigkeit aus zwei Geigen, Akkordeon und Kontrabass herausholen kann. In Polen, dem Ursprungsland des Bandnamens (Uwaga! ist das polnische Wort für „Achtung!“), sind die Vier regelmäßiger zu Gast auf diversen Festivals der wichtigsten Metropolen und sie gastierten zudem bereits in China, Russland und Frankreich.

Maurice Maurer Geige | Christoph König Geige | Miroslaw Tybora Akkordeon | Markus Conrads Kontrabass

Dank an

 

 
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