Juni 2012

 

HUMAN FRAMES FESTIVAL

Donnerstag 14.06.2012 20:00 | Seminarraum 1

Eintritt: frei

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen/ Human Frames

Kooperation

  

Vortrag 20:00-20:30 (45 min.)

In den „Aufzeichnungen eines Blinden“ vermutet Jacques Derrida, dass es Wahrheiten gibt, die nur ein von Tränen verschleierter Blick erkennen kann. So macht Derrida die Träne zum Wesen des Auges und Traurigkeit zu einem Erkenntnismodus. Damit markiert er eine exponierte Position auf dem Spannungsfeld, innerhalb dessen der Vortrag Melancholie verorten möchte: Stets ist das melancholische Temperament einerseits als pathologisch, andererseits aber als der Genialität eng verwandt verstanden worden.

Inga Schaub ist Doktorandin am Institut für Kulturwissenschaft der HU Berlin. Sie ist Redakteurin des E-Journals kunsttexte.de und Referentin in der Jugendbildungsarbeit.

Seminarraum 1, Eintritt frei