Januar 2014

 

Auftakt: Black History Month 2014

Dienstag 28.01.2014 19:00 | Saal

Eintritt: frei

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen/ Kantara

Kooperation Flyer

Theodor Wonja Michael

Lesung aus seiner Autobiographie "Deutsch sein und Schwarz dazu"

  

Theodor Wonja Michael wurde 1925 in Berlin als Sohn einer Deutschen und eines Kameruners geboren wurde. Als sein Vater nach Deutschland kam, war Kamerun noch deutsche Kolonie. Afrikaner wurden in Deutschland ganz freundlich aufgenommen. Nach dem Ersten Weltkrieg waren die Kolonien verloren und das Klima wurde deutlich unfreundlicher. Um zu überleben, waren viele Afrikaner und ihre Familienangehörigen gezwungen, ihren Lebensunterhalt als Pagen und in der Unterhaltungsbranche zu verdienen. Dort mussten sie die europäische Vorstellung des "Afrikaners" verkörpern. Auch Theodor Wonja Michael war in diesen Kontexten beschäftigt - bereits im Vorschulalter. "Ich liebte die Zirkusatmosphäre, mit ihren Künsten, mit den Artisten und Tieren. Nur die Rolle, die ich darin zu spielen hatte, habe ich aus vollem Herzen gehasst", schreibt er in seiner gerade erschienenen Autobiographie "Deutsch sein und Schwarz dazu". Ein wichtiges Dokument deutscher Geschichte ist dabei entstanden, aus dem der Autor in der WERKSTATT DER KULTUREN liest.

 

Zum BLACK HISTORY MONTH 2014 vom 28. Januar bis 28. Februar finden in der WERKSTATT DER KULTUREN eine Ausstellung, Panels, Konzerte, eine Lesung, religiöse Tanzdarbietungen und Filmvorführungen statt, die das diesjährige Schwerpunktthema ‚Religion, Musik und Widerstand’ entlang der bedeutsamen Jahre 1884, 1904, 1964 und 1994 bearbeiten; den hundertjahrelangen Weg zur Freiheit.

Gesamtes Programm des BLACK HISTORY MONTH 2014