Februar 2014

 

Black History Month 2014 presents

Sonntag 23.02.2014 16:00 | Saal

Eintritt: 20 € / 15 € / 10 € (mit Berlinpass) | VVK (bis 19.02.): 17 € / 13 €

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen

Produktion

TANZ

SAcred drums

  • Tigari Ensemble Odametey | Gesang, Perkussion und Tanz des Tigari
  • Tanz der Orixás | Gesang, Tanz und Musik der Candomblé

Tigari Ensemble Odametey

Gesang, Perkussion und Tanz des Tigari

Festival-Foto © Daniela Incoronato 

Tigari ist der Name für einen wohlwollenden Geist, der die Menschen beschützt und ihnen hilft, persönliche und soziale Probleme zu lösen. In Ghana kann der Tigari-Geist jeden gegenüber bösen Geistern beschützen, und davon gibt es viele!

Zeremonien für den Tigari-Geist werden in vielen Orten Ghana's abgehalten, aber sie kommen ursprünglich aus Ippada im Norden. Der Tigari-Geist ist mit dem Wind verbunden und er ist der Patron von Wachstum und Fruchtbarkeit, von einem langen und gesunden Leben und von sozialem Frieden.

Gordon Odametey wuchs in der für ihre hervorragenden Perkussionisten und Tänzer_innen bekannten Odametey-Familie in dem Dorf "Beje Wo Ahumi" auf. Seit 1985 lebt Gordon Odametey in Deutschland. Er spielt(e) hier mit verschiedenen Gruppen - darunter "No Fears", "Bibiba", "Root B. Tama", "The World Music Orchestra", "Senegambigha" und "Bantu" - oder auch mit anderen Perkussionisten wie Mustapha Tettey Addy und Aja Addy. Mit der Band "Ogidi Gidi", die er 1987 gegründet hat, spielte er als Vorgruppe für "Black Uhuru" und "The Wailers" und trat mit ihnen im Fernsehen auf.

 


Besetzung:

  • Gordon Odametey
  • Annan Odametey
  • Kpakpo Odametey
  • Lawrence Otoo

Tanz der Orixás

Gesang, Tanz und Musik der Candomblé

Candomblé ist eine afro-brasilianische Religion, in der die Verbindung zwischen Menschen und Orixás, west-afrikanischen Gottheiten, insbesondere durch den Körper hergestellt wird. In den öffentlichen Ritualen werden die Orixás durch Musik und Tanz eingeladen, auf die Erde zu kommen und mit den Menschen zu feiern, indem sie während Trance-Zuständen die Körper der Gläubige benutzen. In diesem Moment drücken sie ihre Eigenschaften mittels ihrer Tanzbewegungen aus. In dieser Veranstaltung werden einige der rituellen Tänze für die Orixás zu sehen sein. Video
 

 

Festival-Foto © Daniela Incoronato

Besetzung:

  • Murah Soares – Tänzer; Choreograph
  • Naja Brasil - Tänzerin
  • Shirley Rodrigues – Tänzerin
  • Meryl Prettyman – Tänzerin
  • Nina Graeff - Erzählerin
  • Paraná Bomfim - Perkussionist
  • Juninho Quebradeira - Perkussionist
  • Paulo Cedraz - Perkussionist

Geboren in São Paulo, Brasilien, wuchs Murah Soares in Salvador da Bahia bei seiner Großmutter in einem Tempel der Candomblé-Religion auf. Soares erhielt eine Ausbildung im afro-brasilianischen Tanz in der Grupo de Danca do Ballet Castro Alves in Salvador da Bahia. Zwischen 1983 und 1989 folgte ein klassisches Ballett-Studium, sowie Modern Dance, Afro-Jazz und Jazz Dance an der Escola de Danca "Ausi Ballet", der Escola Ruth Rachou und der Escola de Danca Renata Prado Cheidde, allesamt in São Paulo, Brasilien.

Nach seinem Tanzstudium ließ Soares sich zum Dozenten für Yoga und ayurvedische Ernährung am Instituto de Yoga ausbilden. Auf Einladung der Tanzfabrik Berlin kam er erstmals 1990 nach Deutschland, wo er Musik- und Tanzproduktionen mit bekannten Künstlern, wie dem Meister-Perkussionisten Eduardo Tucci da Silva, kurz: Dudu Tucci, Parana Bomfim, Leila El-Jarad erarbeitet.

Als Babalawo leitet er in Berlin das einzige Candomblé-Haus in Deutschland.


Zum BLACK HISTORY MONTH 2014 vom 28. Januar bis 28. Februar finden in der WERKSTATT DER KULTUREN eine Ausstellung, Panels, Konzerte, eine Lesung, religiöse Tanzdarbietungen und Filmvorführungen statt, die das diesjährige Schwerpunktthema ‚Religion, Musik und Widerstand’ entlang der bedeutsamen Jahre 1884, 1904, 1964 und 1994 bearbeiten; den hundertjahrelangen Weg zur Freiheit.

Gesamtes Programm des BLACK HISTORY MONTH 2014 

 

 
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