März 2015

 

MEINUNGSFREIHEIT, ANTISEMITISMUS UND ANTIMUSLIMISCHER RASSISMUS

Mittwoch 11.03.2015 19:00 | Saal

Eintritt: frei

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen/ Salaam Shalom Initiative

Kooperation

 

Gibt es eine Grenze der Meinungs- und Pressefreiheit? Soll Satire immer alles dürfen?

Nach dem Attentat auf "Charlie Hebdo" in Paris veröffentlichte die "Berliner Zeitung" neben Zeichnungen des Propheten Mohammed auch eine antisemitische Karikatur, die nicht von Charlie Hebdo stammte. Kurz danach entschuldigte sich die Berliner Zeitung und bezeichnete es als "bedauernswerten Fehler", die Karikatur eines bekennenden Antisemiten in einer Reihe mit den religionskritischen Charlie-Hebdo-Zeichnungen abgedruckt zu haben.

Wir wollen dies zum Anlass nehmen, um im Rahmen einer offenen Gesprächsrunde zu diskutieren, wie Medien mit antimuslimischen und antisemitischen Zeichnungen, Texten und Kommentaren umgehen.

Gäste

  • Brigitte Fehrle, Chefredakteurin der Berliner Zeitung
  • Rebecca de Vries, Aktivistin, Sprecherin der Initiative Salaam-Schalom
  • Ozan Keskinkılıç, Student der internationalen Beziehungen (Salaam-Schalom)


Die offene Gesprächsrunde wird von Daniel Bax, Journalist der taz, moderiert.