Juni 2015

 
 

Festival: Música Cubana en Berlin

Donnerstag 25.06.2015 18:00 | ganzes Haus

Eintritt: Tagesticket: 20 / 15 / 10 €

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen

Produktion


Erzwungene Migration aus Afrika und freiwillige Migration aus Europa ließen in Kuba eine Vielfalt von Musikgenres und Tanzstilen entstehen. Das Festival MÚSICA CUBANA EN BERLIN, das vom 25. bis 27. Juni 2015 in der WERKSTATT DER KULTUREN stattfindet, gibt mit Konzerten, Tanz- und Perkussionsworkshops, Filmen, Vorträgen, (Live-Music)Partys und einer Ausstellung einen Einblick in die Diversität kubanischer Musikkultur in Berlin.

zum Programm

Im 18. Jahrhundert entwickelte sich mit dem Guaracha ein bis heute populärer Tanzlied-Typus mit häufig zweideutigen, satirischen oder anzüglichen Texten;

Mitte des 19. Jahrhunderts entstand neben den von Gitarre begleiteten improvisierten Liedern der Trova durch die Verschmelzung von afro-kubanischer Perkussion mit der Gitarrenmusik spanischer Bauern im ländlichen Osten der Insel auch der unverwechselbare Son Cubano;

Der Mambo, der aus dem afrikanisch geprägten Kuba stammt und ursprünglich „religiöses Gespräch“ bzw. Gebet oder eine heilige Handlung bedeutete, bezeichnet heute eine Musikart und den dazugehörigen Tanz, die sich nach 1930 in Kuba entwickelten.

Und die heute als Paartanz bekannte Rumba, die etwa seit dem letzten Drittel des 20. Jahrhunderts in vielen Industrieländern zu den Gesellschafts- und Turniertänzen zählt (und 2013 vom World Dance Council zum Tanz des Jahres erklärt wurde), bezeichnete im 19. Jahrhundert, (wie auch Milonga, Bachata oder Timba) ein geselliges Zusammensein, zu dem auch Musik gehört. Als Komplex aus Tanz, Gesang und Perkussion entstand die Rumba in den Schwarzen Vierteln von Havanna und Matanzas, wurde aber auch immer in den Zuckerrohrplantagen praktiziert.

Kubanische Musik war und ist auch außerhalb Mittel- und Südamerikas hochpopulär und einflussreich. Auch Berlin wurde in den 80er Jahren musikalisch nicht unwesentlich durch den Son Cubano, den Nueva Trova und den Salsa der international bekannten kubanischen Bands “Irakere” und “Los Van Van” beeinflusst – und bis heute prägen kubanische Musiker_innen die Musik- und Tanzkultur der Hauptstadt.


 

PROGRAMM | Do, 25. Juni 2015

  • 18.00h | FILM | Cuba - Wiege des Latin Jazz
  • 19.00h | WORKSHOP | Salsa (Leitung: Carmen Bárbara)
  • 19.30h | VORTRAG | Ausgrenzen, anklagen, absorbieren! Kulturpolitische Regierungsstrategien
    gegen Rock, Jazz, HipHop und Reggaetón in Kuba (Torsten Eßer)
  • 20.00h | KONZERT | Cubanaché

  

Eine Veranstaltung
in Kooperation mit
und im Rahmen von
48 Stunden Neukölln.

 


FILM

Cuba - Wiege des Latin Jazz

2000 | R: Torsten Eßer | Deutschland | 90 min | Spanisch mit deutschen Untertiteln

Der 90-minütige Dokumentarfilm ist eine Zeitreise durch die Geschichte des kubanischen Jazz - vom Ende der Sklaverei in den 1890er Jahren bis zur Jazz-Generation von morgen. Anerkannte Musikwissenschaftler führen durch die verschiedenen Epochen dieser Musik.

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KONZERT

Cubanaché

Seit 2010 lebt und arbeitet Bandleader Yuliesky González Guerra in Europa - hier gründet er auch sein Orchester CUBANACHÈ, das kubanischen Jazz und Salsa vereint.

  

  • Yuliesky González (Trumpet)
  • Elaine Pérez (Vocal)
  • Lester Hojas (Vocal)
  • Jari Rojas (Vocal)
  • Norman Peplow (Piano)
  • Martin Mattuck (Baby Bass)
  • Isan Torres (Congas)
  • Wiljoph Mounkassa (Drums & Timbales)
  • Nils Marquardt (Trombone)
  • Victor Nacho Abreu (Trumpet)
     


 

WORKSHOP

Salsa

  


Carmen Bárbara
ist Profitänzerin aus Kuba. Ihre Tanzrichtungen sind Danze, Modern, Afrocubano, Salsa, Cha cha chá, Mambo, Son, Danzón, Rumba, Merengue, Jazz, Afrojazz, Latinjazz, Hip Hop, Cubatón und Reggaetón.

Sie unterrichtet Reggaetón, Salsa, Cubatón, Salsatón, Rumba, Son, Cha-cha-cha, Mambo, Afrocuban, Merengue, Bachata und weitere Stile.

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