September 2015

 

Die Verantwortung Japans am Leid der "Trostfrauen"

Dienstag 22.09.2015 18:00 | Saal

Eintritt: frei

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen/ Korea-Verband e.V.

Kooperation

Wege zur Gerechtigkeit für die Opfer sexualisierter Gewalt im Zweiten Weltkrieg

Die brutale Geschichte der sogenannten „Trostfrauen“ (Sexsklavinnen aus dem Asien-Pazifik-Raum in japanischen Militärbordellen während des Asien-Pazifik-Krieges) steht bis heute, 70 Jahre nach Kriegsende, nach wie vor zwischen den Gesellschaften und gefährdet den Frieden in der Region. Wie können die Opfer rehabilitiert werden?

  

Kim Bok-Dong ist mit 89 Jahren eine der letzten Zeitzeuginnen aus Korea. Sie berichtet, wie sie mit 14 Jahren durch japanische Soldaten aus Korea Guandong (China), Hong Kong, Sumatra, Malaysia bis nach Singapur verschleppt wurde.

Akteure aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutieren gemeinsam über Gründe und Lösungen für die verweigernde Haltung und fortwährende Leugnung Japans.

 

 

Programm:

  • Einführung: Dr. Regina Mühlhäuser (Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur)
  • Zeuginbericht: KIM Bok-Dong
  • Podiumsdiskussion mit YOUN Mee-Hyang (Vorstandsvorsitzende des Korean Council for the Women Drafted for Military Sexual Slavery by Japan); Prof. Dr. HAYASHI Hirofumi (Historiker und Politikwissenschaftler der Kanto Gakuin University, Japan); Uta Gerlant (Vorstandsreferentin Stiftung EVZ – Erinnerung, Verantwortung, Zukunft); N.N. Abgeordnete/r des Bundestags

Veranstaltungssprachen: Deutsch/Japanisch/Koreanisch

Voranmeldung wegen begrenzter Anzahl der Plätze bitte per Mail an mail@koreaverband.de.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Korea-Verband e.V. und The Korean Council for the Women Drafted for Military Sexual Slavery by Japan, unterstützt durch Stiftung Umverteilen, Koreastiftung, EMS, BMW, DOAM, Deutsch-Japanisches Friedensforum, Japanische Fraueninitative, Koreanische Frauengruppe, Korean People’s Solidarity in Europe, KOWIN, Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur/ International Research Group 'Sexual Violence in Armed Conflict'.