Oktober 2015

 

Was gut ist, setzt sich durch

Samstag 10.10.2015 11:00 | S1-3, Club

Eintritt: frei

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen/ Neue deutsche Medienmacher e.V.

Kooperation

 

2. Bundeskonferenz der Neuen deutschen Medienmacher

 


  

  • 12.00h: Mitgliederversammlung Neue deutsche Medienmacher e.V.
  • 14.30h: Anmeldung
  • 15.00h: Workshops
  • 17.30h: Austausch der Workshopergebnisse
  • 19.00h: Abendessen (frei für Workshopteilnehmer_innen)
  • 20.00h: Fördern- und Fordern-Party mit Youssef Adlah und Jilet Ayse
  • 21.30h: DJ Bax globales Wunschkonzert
 

Workshops

Man muss nur wollen I

Was können junge Medienmacher mit Diversitätshintergrund besser und anders machen als die etablierten Häuser? Eins steht fest: Vor allem eigene Medienprojekte auf die Beine stellen. Viele neue Onlineplattformen wie “renk” oder “Fresh” aus Österreich durchbrechen das Klischee der sogenannten “Ethnomedien” und sprechen erfolgreich ein junges, vielfältiges Publikum an. Andere Kolleg*innen gehen neue Wege und gründen gemeinnützige Intiativen, wie CORRECT!V. Wie gehen sie dabei vor, was muss berücksichtigt werden und kann man davon leben?

Leitung: Miguel Zamorano, Neuer deutscher Medienmacher, Berlin
Inputs: Melisa Karakus, renk, Berlin; Jonathan Sachse, CORRECT!V

Man muss nur wollen II

Es werden immer mehr: Geflüchtete Journalist*innen kommen nach Deutschland und haben kaum Aussichten in ihrem Job. Viele NdMedienmacher*innen in den lokalen Netzwerken haben Kontakte geknüpft und stehen vor der Frage, wie sie den Kolleg*innen helfen können. Was sollten und müssten wir als Neue Medienmacher*innen tun um geflüchtete Journalist*innen substanziell zu unterstützen? Welche Projekte gibt es schon und wie sieht die Situation der geflüchteten Kolleg*innen konkret aus?

Leitung: Rebecca Sumy Roth, Freie Journalistin, München
Inputs: Sharmila Hashimi, Rundfunkjournalistin, Afghanistan; Monis Bukhari, Journalist und Blogger, Syrien; Jens-Uwe Thomas, Reporter ohne Grenzen

Workshop: Man muss nur wollen III

Kaum jemals wurde so viel zum Thema Flucht und Asyl berichtet wie in diesen Tagen. Zu Recht. Aber was wird da vermittelt? Welche Bilder und Perspektiven werden medial transportiert, wenn man z.B. angesichts brennender Unterkünfte mehr über die Forderungen der Täter erfährt, als über die Situation der Opfer? Wir sprechen über angemessene Berichterstattung, gute und schlechte Beispiele und welche Fehler am häufigsten passieren. Besser berichten über Flucht und Asyl - man muss nur wollen.

Leitung: Rana Göroglu (NdM, Mediendienst Integration), Fabio Ghelli (Mediendienst Integration)
Input: Alice Lanzke, (NdM, Amadeu Antonio Stiftung)

 


 

  

Die Neuen deutschen Medienmacher sind ein bundesweiter unabhängiger Zusammenschluss von Journalist_innen, versteht sich als Interessenvertretung für Medienschaffende mit sogenanntem Migrationshintergrund und tritt für eine ausgewogene Berichterstattung ein, die das Einwanderungsland Deutschland adäquat wiedergibt.