Mai 2016

 

Georgische Filmreihe: "The Brides" by Tinatin Kajrishvili

Donnerstag 26.05.2016 20:00 | Saal

Eintritt: 5,- €

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen/ Dr. Lily Fürstenow-Khositashvili

Kooperation


Georgische Filmreihe
 

"The Brides" (Patardzlebi) by Tinatin Kajrishvili

Spielfilm, Georgia / France, 2013, 94 min.

Nutsa, a young mother, lives with her two children in a suburbs of Tblisi in Georgia. Her partner Goga is in prison. They get married, so she gains the right to talk to him once a month in the visiting room on the other side of the glass. The ceremony is quick with a strange ambiance. Goga in prison, Nutsa with children outside, a routine sets in.

 

 

 


Tinatin Kajrishvili
graduated from Georgia's State Theatre and Film University in 2001 as a film director and made several shorts before continuing her studies as a producer at the IFASC* and EAVE workshops. Since then, Tinatin has produced more shorts and documentaries and co-produced the feature film PARAJANOV. 2014 was  the world premiere at the Berlinale's Panorama of her directorial debut BRIDES which she also produced. Tinatin is now developing the comedy ONE WAY TICKET as her second feature.


 

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TRAILER:

PATARDZLEBI (Trailer) by Tinatin KAJRISHVILI from ADASTRA FILMS on Vimeo.


Kurzfilm im Foyer: Xenia Fink - Touch

Touch - Kurzfilm, Deutschland 2014, 3 Min.

Poem by Octavio Paz
Gestures, sequenced in the style of Cinéma Pur, convey the expressions of touch and desires evoked in Paz's poem.
 

Xenia Fink
1979 born in São Paulo, Brazil
2006–2009 Berlin University of the Arts (UdK)
Fine Arts studies, graduated as Meisterschüler

Sandra Becker - Lift 01, Kurzfilm, Deutschland 2005

Berufsrückkehrerinnen sind hoch qualifizierte Frauen. Sie können eine doppelte Berufserfahrung vorweisen: als Berufstätige und als Mütter. Gerade die Kombination von beidem gleicht einem Motor, einer Beschleunigung, die wie ein Lift wirkt mit unbekannten Stopps auf unterschiedlichen Ebenen.
Die häufig auftretenden Schwierigkeiten, Berufs- und Familienleben zu verbinden, fordern von den Frauen ein hohes Maß an Planung und Flexibilität, an Konzentration und Gestaltungsfreiheit, an Selbstverantwortung und Vertrauen auf Andere, an Intensität und Wandlungsfähigkeit. Sie werden zwangsläufig zu Expertinnen und Künstlerinnen des Alltags.
Der Druck auf Frauen mit Kindern wird durch die veränderten Rollen- und Gesellschaftsmodelle, aber auch aufgrund des schlechten Arbeitsmarktes größer: Von Frauen wird erwartet, dass sie neben der Kindererziehung arbeiten, ohne dass ihnen dafür ein ausreichendes soziales, wirtschaftliches und kulturelles Instrumentarium zur Verfügung gestellt wird. Sozial sind Frauen mit Kindern längst nicht mehr so abgefedert wie früher. Männer übernehmen immer seltener die Ernährerrolle und auch der Staat sichert die Existenz von Müttern und Kindern nur noch rudimentär. Dies erfordert von den Frauen einen erhöhten Einsatz, neue Ideen und Lösungsansätze, eine ganz eigene Auseinandersetzung mit ihrer Rolle und Identität und die Bereitschaft, sich auf einen unberechenbaren Karrierelift einzulassen.
Der Film Lift 01 zeigt nicht nur die Handlungsräume der Berufsrückkehrerinnen und ihre individuellen Lebensstrategien, sondern dient auch ihrer Vernetzung, der gegenseitigen Anregung und dem Austausch über ihre Projekte.
Die Teilnehmerinnen des Projekts sind Berufsrückkehrerinnen, die in Berlin-Mitte leben und/oder arbeiten.

http://www.sandrabecker01.de
http://docplayer.org/11592949-Sandra-becker-01-biographie.html
 

Mit freundlicher Unterstützung des Vilém Flusser Archivs an der Universität der Künste Berlin.

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Die Räume und Toiletten der WERKSTATT DER KULTUREN sind rollstuhlzugänglich. Um den Zugang mit Rollstuhl zu gewährleisten, bitten wir um telefonische Voranmeldung: +49 (0)30 60 97 70-0.