Juni 2016

 

Fereshta Ludin: Darf ich zeigen, wer ich bin?

Mittwoch 01.06.2016 19:30 | Saal

Eintritt: frei

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen/ Werkstatt Religionen und Weltanschauungen

Kooperation

 

Darf ich zeigen, wer ich bin?

Lesung und Gespräch mit Fereshta Ludin, Autorin von „Die Enthüllung der Fereshta Ludin. Die mit dem Kopftuch“. Das Gespräch führen Dr. Annette Kreutziger-Herr, Dr. Aaron Hammel, Dr. Alexander Bischkopf.


Das Buch von Fereshta Ludin beschreibt als eines von vielen Beispielen, wie und wo die Zivilgesellschaft und Religion ihr Verhältnis neu ausrichten. Das Kopftuch der Musliminnen ist hierbei Ausgangspunkt für weiterführende Gedanken. Anhand einer Lesung und Gespräch werden Überlegungen, Befürchtungen und Vorschläge angesprochen – unter den Podiumsteilnehmer*innen und mit dem Publikum.

Fereshta Ludin ist Tochter eines afghanischen Diplomaten, Schülerin in Saudi-Arabien, Mutter einer muslimischen Patchwork-Familie, Weltbürgerin. Eine bekennende Muslima, die Deutschland mit gestalten und keine Zuschauerin sein will.

Weitere Informationen zum Buch gibt es auf der Seite des Levante-Verlags.


Ein spannendes Interview mit der Autorin hat MiGAZIN im April 2015 geführt, lest selbst!

Auf MiGAZIN ist ebenfalls eine lesenswerte Rezension (Mai 2015) der Autobiografie erschienen.


 

Freund_innen einladen 

 

Die Werkstatt Religionen und Weltanschauungen


  

Die Werkstatt Religionen und Weltanschauungen ist ein offener Arbeitskreis von Menschen vorwiegend aus dem schulischen Umfeld, die aus privatem oder beruflichem Interesse den interreligiösen Dialog suchen.

Religionen und Weltanschauungen bilden das Fundament einer jeden kulturellen Identität. Die Erfahrung zeigt aber, dass meist nur ein geringes Wissen über Religionen und Weltanschauungen vorhanden ist und eine direkte Begegnung mit 'anderen' Religionen in der Regel nicht stattfindet. Ziel der Werkstatt-Arbeit ist, den direkten Dialog zwischen unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen zu führen und zu fördern.

 

Dabei arbeiten Angehörige der folgenden Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften in der Dialogrunde der Werkstatt Religionen und Weltanschauungen mit: evangelisches, katholisches und serbisch-orthodoxes

Christentum, sunnitischer und sufistischer Islam, Judentum, Hinduismus, Buddhismus, Sikhismus, Baha’i, Neuheidentum und weltlicher Humanismus. Die Mitglieder der Runde verstehen sich jedoch nicht als Stellvertreter_innen ihrer Gemeinschaften, sondern als Individuen mit einem bestimmten religiösen, bzw. weltanschaulichen Hintergrund, und die Dialogarbeit bezieht sehr stark die individuellen Biographien der Teilnehmenden ein.

Der Werkstatt-Kreis trifft sich einmal im Monat. Er arbeitete jährlich zu einem anderen Thema und bereitete im gemeinsamen Dialog jeweils eine Fortbildungstagung für Lehrer_innen und andere Multiplikator_innen, sowie
gelegentlich kleinere Diskussionsveranstaltungen vor.

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Die Räume und Toiletten der WERKSTATT DER KULTUREN sind rollstuhlzugänglich. Um den Zugang mit Rollstuhl zu gewährleisten, bitten wir um telefonische Voranmeldung: +49 (0)30 60 97 70-0.