September 2018

 

1. creole Global

Freitag 07.09.2018 19:00 | Saal

Eintritt: frei

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen

Produktion


 

Mehr Informationen zur 1. creole Global auf der Festival-Seite!

 

Programm




 

Afrikadelle

Drei Musiker-Koryphäen aus Benin und Burkina Faso bauen auf ihrer Expertise in der so vielfältigen westafrikanischen Musik auf und lassen zugleich ihre ebenso reichen Erfahrungen mit Afrobeat, Highlife, Salsa, Funk, Blues, Gospel und Jazz einfließen


 

Das Ergebnis ist eine abwechslungsreiche Tanzmusik. Die durchdringende Stimme von Moussa changiert mit den eher sanften Stimmen von Tunde und Arcadius. Gesungen wird in Yorouba, Fon, Dioula, Französisch und Deutsch, dazu die virtuos gespielten und rhythmisch pulsierenden Melodieinstrumente Balafon, Ngoni und Tanikka, die allesamt die Kalebasse als akustischen Klangkörper haben, kombiniert mit Bassgitarre und Perkussion.

Besetzung

  • Moussa Coulibaly - Balafon, Ngoni, Djembé, Voice
  • Tunde Alibaba - Percussion, Gotta, Talking Drum, Okahoun, Voice
  • Arcadius Didavi - Bassgitarre, Tanikka, Doppelkalimba, Percussion, Voice

Anewal

ANEWAL is the new trio of Alhousseini Anivolla, lead guitarist and singer of the famous desert blues band Etran Finatawa/Niger. The far travelled musician formed the band in 2014. This group is bringing together traditional African tunes and new soundscapes. 

  

ANEWAL has got everything that fans have been devouring ever since desert blues went global: hypnotic two-chord jams, trance-inducing beats, biting blues-infused guitar and Anivolla’s warmly laid-back vocals sung in his local vernacular. Anivolla is an incisive and remarkably subtle guitarist, varying his attack on the strings, adding minute levels of natural distortion, his incisive, blues-infused phrases ringing out over long, swaying vamps.

ANEWAL´s concert is a splendid show that leads the audience right into the desert and an actual African scene. You feel cultural heritage as much as social transition with all chances, lost and tragedy.

It is a powerful show transported by the world scene experienced trio especially its lead singer Alhousseini Anivolla. With ANEWAL Anivolla continues his mission as an ambassador for cultural diversity in a changing world!

 

 


Izzy Amuw & The Magic Finger

 

Izzy Amuw is a Gift to the Music Ministry and Industry, with his beautiful mix of Afro Pop and Dancehall blended with Gospel and Reggae.

Grew up in the Tough and Great City of Lagos. "Music was my Therapy to survive the hardship on the street", he sais.

He came To Germany In 2003. I had the previleg to work with some great artists both National and International.


 

Lao Xao Trio

 

Das Dresdner Lao Xao Trio bewegt sich durch akustisch und emotional unerforschte Grenzbereiche zwischen vietnamesischer Folklore und westlichem Jazz, zwischen ausgeklügelten Prog-Rock-Strukturen und freier Improvisation führen.

Im Zentrum von Lao Xao – vietnamesisch für Lärm und Tumult – steht die fantastische Stimme von Khanh Nguyen, die im Spannungsfeld von europäischer und asiatischer Klangkultur enorme Ausdruckkraft entfaltet.

Besetzung

  • Khanh Nguyen Gesang - Perkussion
  • Diethard Krause - Cello
  • Stefan Jaenicke - Gitarre

 


Talking Oud by Alaa Zouiten Quartet

Marokko im Frühling 1996. Der damals 11-jähruge Alaa Zouiten entdeckt im Zimmer seines Cousins das erste mal die „Oud“. 19 Jahre später - im Frühling 2015 - treffen sich ein Franzose, ein Grieche, ein Bulgare, ein Deutscher und ein Marokkaner in einem kleinen Dorf in der Mitte Deutschlands. Das ist kein Anfang für einen Witz, es ist der Beginn von „Talking Oud“.

 

Nach seinem Studium am Conservatoire National de Marrakech, die ihn zum Meister an der Oud (arabische Laute) machte. 2008 begann Alaa schon in Marokko seine Karriere als Sideman mit der Fusion-Band „Jbara“ und lernte dadurch die neue Musikszene (la nouvelle scène) des Königsreichs kennen. Mit Jbara-Band spielte er auf zahlreichen marokkanischen Festivals (u.a Essaouira Gnaoua Festival, Grand Festival de Casablanca, Mawazine in Rabat).

Die Oud ist zu Alaa Zouitens Stimme geworden. 2015 gewann Alaa ein Stipendium vom Arab Fund for Arts and Culture, welches es ihm ermöglichte an seinem zweiten Album „Talking Oud“ zu arbeiten. In diesem Album experimentiert er mit den stilistischen technischen und ästhetischen Möglichkeiten der Oud. Das Resultat ist ein faszinierender Mix aus arabischem andalusischen Jazz Rock. Eine Fusion frei von Vorurteilen, ganz ohne Hierarchie der musikalischen Stile.

 


The Swag

The SWAG (Seriously, We Are Good) ist nicht nur ein Projekt oder eine Band sondern eine Familie. Sie ist zusammengetroffen über verschiedenen Wegen und nach Jahren harter Arbeit im Zusammenspiel mit Künstlern wie Yusuf Islam (aka Cat Stevens), 50 Cent, Jaguar Wright, Adel Tawil, K.I.Z, Marteria und Sido. Nun schreiben die Künstler von The SWAG an ihrer eigenen, gemeinsamen Musikgeschichte.

 

The SWAG stammt aus Afrika, USA, Österreich und Deutschland: Afromaniac (sampler), Jan “Stix” Pfennig (dr), King Solomon (voc), Rapturous Apollo Helios (lead voc), Roy Danger (keys), Stefan “Strinx” Fuhr (bass) und Sugarbear (git). Ihre individuellen Persönlichkeiten, ihre Loyalität und ihr starkes Vertrauen zueinander münden in die Vision und den Sound von The SWAG und kreieren einen einzigartigen musikalischen Style zwischen HipHop, Soul, Jazz und zeitgenössischer Clubmusik.

The SWAG präsentiert seit 2012 den in Berlin angesagtesten Hiphop-Underground-Event in Berlin-Friedrichshain im Badehaus Szimpla: The Swag Jam. Diese genießt weltweite Anerkennung und zieht internationale wie nationale Superstars wie John Forté (The Fugees), Jeru the Damaja, Dead Prez, Robert Glasper, Kool Savas oder Marteria an. Und auch die Berliner Hip Hop-Szene kommt nicht zu kurz. Regelmäßig werden vielversprechende Gäste auf die Bühne geladen. The SWAG ist Deutschlands FINEST: Eine auf dem höchsten Level stattfindenden Live-Performance… pure Musik und ein elektrifizierendes Lebensgefühl: Seriously, We Are Good!!!

Besetzung

  • Jan “Stix” Pfennig (drums)
  • Stefan “Stringx” Fuhr (bass)
  • Sugarbear (guitar)
  • Roy Danger (Keys)
  • Afromaniac (Scratches)
  • King Solomon (Vocals)
  • Rapturous Apollo Helios (Lead Vocals)


TILIBOO

„Tiliboo" bedeutet auf Mandingo „Sonnenaufgang". Aus verschiedenen Teilen der Welt stammend, bringen die Musiker Songs ihrer Herkunftsländer in neuer Form zum Ausdruck. Omar Diop ist der Kopf des Berliner Afrobeatprojekts

Omar Diop stammt aus der Region Casamanche aus dem Süden des Senegal, wo das Erbe der westafrikanischen Mandinka-Kultur fortlebt. Nach seiner Ankunft in Berlin 1997 gründete Omar Lion Express, den Vorgänger der Band, die heute Tiliboo heisst. Omars Congas bilden das Grundgerüst, die die folklorischen Aspekte des Projekts betonen.

Omar nahm als Kind die Rhythmen und Songs der verschieden Kulturen Mandinka, Wolof und Jola der Casamance Region in sich auf, unter anderem Seroubamusik mit der Bougarabou-Trommel. Im Alter von 15 Jahren war er bereits ein professioneller Performer für Tanzgruppen aus der Region.

1992 kam Omar nach Europa, um Percussionworkshops zu geben. In Europa entwickelte er seinen ganz eigenen Stil von Afrobeat, in dem er Jazz und andere internationale Stile mit den traditionellen Rhythmen und Melodien der Casamance vermischte.

Zusammen mit dem Amerikaner Conor Mc Nally an den Keyboards, Nick Morrison (Charity Children/Polyversal Souls) an der Gitarre und dem französischen Saxophonisten Felix Gibaud gelang es Tiliboo, das Afro-Jazz-Potential von Omar voll auszubilden. Zusammen mit dem deutschen Bassisten Charlie Birkenhauer (Echtzeit) und Schlagzeuger Sebastian Maschat (The Whitest Boy Alive) bewegt sich die Band mühelos von afro-kubanischem Salsa zu den tranceartigen Casamance-Rhythmen oder von Fela Kuti-artigem Afrobeat zu traditionellem Mandinka Griot Repertoire.

 

 



                                 Projektleitung: Anette Heit

                               
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