November 2018

 
 

HOMAGE SESSION

Sonntag 04.11.2018 16:00 | Foyer

Eintritt: frei

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
Kurator/-in: Fuasi Abdul-Khaliq

Produktion

In dieser Edition unserer HOMAGE SESSION wird Das World-Jazz-Ensemble der WERKSTATT DER KULTUREN, die "Little Big Band", das Album "Last Tango in Paris" von Leonardo “Gato” Barbieri spielen.

 

"Last Tango in Paris" von Leonardo “Gato” Barbieri


1972 schrieb Barbieri die Filmmusik für Bernardo Bertoluccis Film "Der letzte Tango in Paris" und gewann damit einen Grammy.

In seiner frühen Schaffensphase war Reggiseur Bertolucci noch der Meinung, dass die Musik unabhängig vom Bild zu sein habe. Nun räumte er der Musik eine entscheidendere Rolle ein. Der Komponist Gato Barbieri kam bei der Nachproduktion hinzu und schrieb die Musik im Gleichlauf zum geschnittenen Film.

 

Rezension von ALLMUSIC:

"Although some of the smoky sax solos get a little uncomfortably close to 1970s fusion cliché, Gato Barbieri's score to Bertolucci's 1972 classic is an overall triumph. Suspenseful jazz, melancholy orchestration, and actual tangos fit the film's air of erotic longing, melancholy despair, and doomed fate. "Last Tango in Paris" is a particular standout, its orgiastic, wordless vocal yelps reflecting, whether by design or not, the actual content of the movie. The 1998 CD reissue is by no means just a substitute for the old vinyl; it more than doubles the length of the original release with a "Last Tango in Paris Suite," put together by Barbieri himself from 29 cues from the original score as used in the film."

Leandro J. „Gato“ Barbieri (1932-2016) war Jazzmusiker (Tenorsaxofon) und Filmkomponist.

Nach einem Musikstudium in Buenos Aires arbeitete er seit 1953 im Orchester von Lalo Schifrin. 1962 zog er nach Europa (zunächst nach Rom), wo er mit Ted Curson, Jim Hall und ab 1965 Don Cherry arbeitete. Aufgrund der interessanten Arbeit im „Don Cherry Quintett“ ging Barbieri mit diesem 1967 nach New York. Dort etablierte er sich in der Free-Jazz-Avantgarde durch Zusammenarbeit mit Gruppen wie dem „Jazz Composer’s Orchestra“ oder dem „Liberation Music Orchestra“ von Charlie Haden. An der Wende zu den 1970er Jahren besann er sich auf seine Wurzeln, änderte seinen Stil und brachte nun verstärkt Musiken aus Mittel- und Südamerika (u. a. afrobrasilianische Musik) mit ihren vielfältigen Rhythmen in einen freien Jazzkontext ein. Dafür arbeitete er intensiv mit Perkussionisten wie Naná Vasconcelos, Airto Moreira oder James Mtume wie auch mit dem Bandoneonspieler Dino Saluzzi. 

 


LITTLE BIG BAND

Ob Opern- oder Konzerthaus, Theater oder Musicalbühne; ein festes künstlerisches Ensemble ist für die meisten Kultureinrichtungen Standard. Im Jazz-Bereich sind dafür u.a. die Jazz Bigbands der öffentlich-rechtlichen Radiosender bekannt. In Berlin gab es in der Vergangenheit verschiedene Ansätze für einen festen Ort mit eigenem Jazz-Ensemble, bisher allerdings ohne Resultat.

Das WorldJazz@WERKSTATT DER KULTUREN-Ensemble "LITTLE BIG BAND & friends", ist ein sich ständig umformierendes Ensemble aus Jazz- und World-Musiker*innen, das den größten Teil der im Kontext von WorldJazz@WERKSTATT DER KULTUREN stattfindenden Konzerte bestreiten wird:

Die LITTLE BIG BAND besteht aus einem festen Nukleus von Musiker*innen, die durch unterschiedliche Kolleg*innen verstärkt wird – abhängig davon, welche Werke welcher World-Jazz-Komponist*innen gespielt wird.

Saxophonist Fuasi Abdul-Khaliq fungiert als Bandleader der LITTLE BIG BAND; Schlagzeuger Eric Vaughn ist co-leader der LITTLE BIG BAND, und leitet die HOMAGE SESSION.

In rund 40 Konzerten, die 2018 in der WERKSTATT DER KULTUREN in unterscheidlichen Formaten und Genres stattfinden, wird die LITTLE BIG BAND u.a. musikalisch unterstützt von Max Hugh (bass), Reggie Moore (piano), Richard Howell (sax), Robby Gerken (congas), Terence Harper (trumpet), Alexey Kochetkov (violin), Aly Keita (balafon), Badou M'Baye (djembe), Bertolt Karsten Troyke (vocals), Ekow Alabi (vocals), Johan Meijer (guitar), Lucia Fodde (vocals), Mayelis Guyat (vocals), Miriam Netti (vocals), Momo Djender (vocals, guitar, oud, gimbri), Natalie Greffel (vocals), Sungjun Ko (guitar, oud), Yoro M'baye (djembe), Vido Jelashe Mbutuma (vocals), El Congo Allen (trumpet), Geoffroy De Masure (trombone), J.C. Dook (guitar), Alfred Mehnert (congas, percussion) & many more ...

 

  

Werde Fan der LITTLE BIG BAND!


 

Homage Session 

  


Unsere mittlerweile fest etablierte Jazz-Jam-Session am Sonntagnachmittag erfährt mit den HOMAGE SESSIONS einen wesentlichen Relaunch!

Die Konzertreihe konzentriert sich in erster Linie auf die zahlreichen Vertreter*innen des WorldJazz - wie Mongo Santamaria, Tina Maria, Miriam Makeba, Tito Puente, Hugh Masekela, Celia Cruz, Ella Fitzgerald, Django Reinhardt, Jan Garbarek oder Krzysztof Komeda.

Eine Reihe im Rahmen des Jahresschwerpunkts WorldJazz @ Werkstatt der Kulturen.

Insgesamt 34 Konzerte sind 2018 einer großen Persönlichkeit des Jazz gewidmet, deren/dessen Kompositionen und "Signature Songs" von "Little Big Band", geleitet von Fuasi Abdul-Khaliq mit jeweils einem ausgewählten special guest vorgetragen werden.

Dies wird ergänzt durch Lecture Passagen zur Biographie und zur musikalischen Bedeutung der jeweils gefeatureten Persönlichkeit. Dem Publikum werden damit im Lauf des Jahres die Geschichte und die großen Aufnahmen des World Jazz nahe gebracht.

Im zweiten Set wird - wie immer - gejammt: die Bühne wird geöffnet für anwesende Musiker*innen; die thematische Festlegung auf Werke der Komponisten/des Komponistin des 1. Sets bleibt bestehen.

Jeden Sonntag 16h bis 20h: bei gutem Wetter im Garten mit südafrikanischem Barbecue; ansonsten im Foyer der WERKSTATT DER KULTUREN mit anderen kulinarischen Highlights.


  

Wir bedanken uns für die Forderung des Jahresschwerpunktes WorldJazz @ WERKSTATT DER KULTUREN durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa im Auswahlverfahren der Sonderausschreibung der Spartenoffenen Förderung 2018/2019.


    

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