Januar 2019

 

Beyond Spring - Arabische Filmreihe

Donnerstag 17.01.2019 20:00 | Saal

Eintritt: 5,- EUR

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen/ EUME (Europe in the Middle East - The Middle East in Europe) / Mayadin al-Tahrir e.V.

Kooperation

Filmscreening & Diskussion

Ägyptische Realitäten und das Kino des Absurden

Filme:

Before I forget (Bevor ich vergesse)

Kurzfilm von Mariam Mekiw, 2018, Ägypten/Deutschland‚ 31 Min., Farbe, arab./engl. ST

Eine Science-Fiction-Geschichte, angesiedelt in einer Küstenregion, zwischen Land und Meer, über und unter Wasser. Der Film erhielt den First Steps Award der Deutschen Filmakademie.

The Aftermath Of The Inauguration Of The Public Toilet at Kilometer 375 (Im Gefolge der Eröffnung eines öffentliches WCs bei Kilometer 375)

Kurzfilm von Omar El-Zohairy, 2014, Ägypten‚ 18 Min., Farbe, arab./engl. ST

Der Filmtitel ist vielsagend genug. Und in der Tat, es handelt sich um eine Adaptation einer Kurzgeschichte von Kafkas. Bleibt nur zu fragen: Hat Kafka irgendetwas mit Surrealismus zu tun?

Gäste:

  • Mariam Mekiwi wurde 1987 in Alexandria, Ägypten geboren und lebt als Filmemacherin in Hamburg. Before I Forget (Bevor ich vergesse) ist ihr erster Film.
  • Ana Teixeira Pinto lebt in Berlin und ist als Autorin und Kulturtheoretikerin. Sie unterrichtet an dem DAI (Dutch Art Institute) und arbeitet momentan als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Leuphana Universität, Lüneburg. Sie veröffentlichte Texte u.a. in Afterall, Springerin, Camera Austria, e-flux journal, art-agenda, Mousse, Frieze, Domus, Inaesthetics, Manifesta Journal, und Texte zur Kunst. Sie ist Herausgeberin von The Reluctant Narrator (Sternberg Press, 2014) und arbeitet zusammen mit Eric de Bruyn und Sven Lütticken an einer Buchserie über Gegen-Geschichte.

 

Arabische Filmreihe Beyond Spring

 

           

 
Im Jahr 2010 haben die ersten Proteste in Tunesien eine Welle von Aufständen im Nahen Osten und in Nordafrika ausgelöst, die als der arabische Frühling bekannt wurden. Die Geschichte der Region geht aber über besagten Frühling hinaus.

Mit einer speziellen Auswahl an Dokumentar- und Spielfilmen, kuratiert von Viola Shafik stellt diese Filmreihe seit 2014 in der WERKSTATT DER KULTUREN Werke aus verschiedenen arabischen Ländern vor.

Ihr Ziel ist es, die sozialen und politischen Verhältnisse in der Region in Augenschein zu nehmen und unser Verständnis von den verschiedenen Aspekten - sei es Klassenverhältnisse, Geschlecht oder Politik - zu verbessern und sich mit Fragen rund um Konfessionalismus, soziale Gerechtigkeit, Geschlechterfragen sowie die Palästina-Frage auseinandersetzen.

Die Aufführungen werden begleitet von Diskussionen und von Expert*innen des EUME (Europe in the Middle East - The Middle East in Europe), einem Forschungsprogramm am Forum Transregionale Studien.

 

Kuratorin

  

Viola Shafik, Dr. phil., ist freischaffende Filmemacherin, Kuratorin und Filmwissenschaftlerin. Sie veröffentlichte u.a. Arab Cinema: History and Cultural Identity, AUC-Press, Cairo, 1998 und Popular Egyptian Cinema: Gender, Class and Nation, AUC-Press, 2007. Sie lehrte an der American University in Cairo sowie an der Universität Zürich. Sie ist im Auswahlkommitte des Rawi Screenwriters’ Lab und des World Cinema Funds der Berlinale. Sie führte Regie bei mehreren Dokumentarfilmen, u.a. Ali im Paradies/My Name is not Ali (2011) und Arij - Scent of Revolution (2014). Zur Zeit lehrt sie an der Humboldt Universität, Berlin sowie der Ludwig Maximilian Universität, München.

   


 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

Mayadin al Tahrir e.V. und

EUME (Europe in the Middle East - The Middle East in Europe).

 



  


Die WERKSTATT DER KULTUREN wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.