Februar 2019

 

Der Weg zu einem afrikanischen Denkmal

Samstag 02.02.2019 16:00 | Club

Eintritt: 5,- EUR

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen/ Zentralrat der Afrikanischen Gemeinde in Deutschland

Kooperation

Programm

  • Vorstellung des Komitee für die Einrichtung eines afrikanischen Denkmals für die Opfer von Versklavung und Kolonialismus in Berlin und der Geschichte der Kämpfe afrikanischer Communities für die Errichtung eines afrikanischen Denkmals in Deutschland.
  • Vortrag von Moctar Kamara: Die Geschichte des Kampfes afrikanischer Communities für die Errichtung eines afrikanischen Denmals in Deutschland
  • Gastvortrag von Doudou DIÈNE: Die Problematik des historischen und kulturellen Erbes zwischen Afrika und Europa.
  • Diskussion: Was bringt ein Denkmal für unser alltägliches und politisches Leben in Deutschland? Wie geht es weiter mit dem Kampf um Erinnerung unserer Ahnen? Wozu brauchen Menschen afrikanischer Herkunft ein Denkmal für die Versklavung und Kolonialismus?

 

Moctar Kamara

Moctar Kamara lebt seit 1996 in Berlin. Der studierte Philosoph ist derzeit Vorsitzender des Zentralrats der afrikanischen Gemeinde in Deutschland und Initiator des jährlich in Berlin stattfindenden Gedenkmarsch zur Erinnerung an die afrikanischen Opfer von Versklavung, Kolonialismus und rassistischer Gewalt.

 

Er setzt sich unter anderem für die Errichtung eines afrikanischen Denkmal in Berlin, die Rückführung der menschlichen Gebeine aus den ehemaligen deutschen Kolonien, Straßenumbenennungen und eine gesellschaftliche und politische Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte ein.
 

 

Doudou Diène

Doudou Diène ist senegalesischer Politologe und seit 2002 UN-Sonderberichterstatter für Rassismus und Diskriminierung.

Diène studierte Philosophie und Politologie und promovierte in Rechtswissenschaften an der Universität Caen in Frankreich. Von 1972 bis 1977 war er stellvertretender senegalesischer Abgeordneter bei der UNESCO und Vizepräsident der Gruppe der 77, danach arbeitete er im Sekretariat der UNESCO. In den folgenden Jahren war er meistens für interkulturelle und interreligiöse Projekte zuständig.


 

Im Jahr 2002 wurde Diène vom UN-Menschenrechtsausschuss zum UN-Sonderberichterstatter ernannt. In dieser Funktion untersucht Diène rassistische Vorfälle in den Unterzeichnerstaaten des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte und die Reaktionen ihrer Regierung. Jährlich berichtet Diène an den Menschenrechtsausschuss und an die UN-Generalversammlung.

 

 

Im Anschluss: Musik von DJ Matar

Anmeldung unter: kadib.gedenkmarsch(at)gmail.com

Eintritt auf Spendenbasis ab 5€


 

 


  


Die WERKSTATT DER KULTUREN wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.