März 2019

 

Post-2011 Arab Diaspora and Home-Making in Berlin

Sonntag 17.03.2019 10:00 | S1, Saal

Eintritt: 5,- EUR

Veranstalter/-in: Mayadin al Tahrir e.V. / EUME (Europe in the Middle East - The Middle East in Europe)

Kooperation

Performance created by the participants during the days of the workshop "Post-2011 Arab Diaspora and Home-Making in Berlin". The event will consist of a keynote speech by the syrian writer and thinker Yassin Al Haj Saleh about Writing in Exile. It will be followed by a storytelling performance along with podcasts recorded by the participants and an art installation.

 

Yassin Al Haj Saleh

Syrischer Schriftsteller und Dissident. Seine Themen umfassen Politik, Kultur und Soziales in Syrien und der arabischen Welt. 2017 erhielt al-Haj Saleh den Tucholsky-Preis der schwedischen P.E.N.-Sektion.

 

Während seines Medizinstudiums wurde Saleh 1980 wegen der Mitgliedschaft in einer verbotenen kommunistischen Partei festgenommen. Er war 16 Jahre inhaftiert, davon die letzten Jahre im gefürchteten Gefängnis von Tadmur.

Nach seiner Entlassung 1996 machte er 2000 seinen Abschluss in Medizin, praktizierte aber nie. Er fordert demokratische Reformen und schreibt als politischer Autor für verschiedene arabische Zeitungen. Eine von ihnen ist al-Hayat, eine panarabische Zeitung, die in London erscheint.  

Er konnte Syrien lange Zeit nicht verlassen, da es ihm verboten wurde, einen Reisepass zu besitzen. Der 2014 erschienene Film Baladna Alraheeb (Our Terrible Country) von Ali al-Atassi und Ziad Homsi schildert Yassin al-Haj Salehs Flucht aus Syrien in die Türkei, wo er seit 2013 in Istanbul lebt.

Interview mit Yassin al-Haj Saleh (Qantara.de)

  

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