April 2019

 
 

ARAB SONG JAM

Donnerstag 18.04.2019 19:30 | Saal

Eintritt: frei

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen

Produktion


 

ARAB SONG JAM

Traditionelle & populäre arabische Lieder ganz neu

Bei der Konzertreihe ARAB SONG JAM werden Neuinterpretationen populärer und traditioneller arabischer Lieder in der WERKSTATT DER KULTUREN auf die Bühne gebracht.

Die Konzertreihe lehnt sich mit ihrem Format an die Schwarze US-amerikanische Jamsession-Kultur der 40er Jahre an. Dabei wird das erste Set eines Abends durch ein festes Trio oder Quartett eröffnet, während für das zweite Set neu in der Stadt befindliche Musiker*innen beim Bandleader vorstellig werden können um einzusteigen.

Ähnlich wie sich die Jazz-Jamsessions in allen Metropolen der Welt inzwischen am "Real Book" mit seinen Jazzstandards orientiert, bedient sich die neue Konzertreihe ARAB SONG JAM aus dem reichen Schatz des arabischsprachigen Lied-Repertoire, das durch die legendären Sängerinnen Oum Kalthoum aus Kairo und Fairuz aus Beirut in der gesamten arabischen Großregion verbreitet wurde sowie aus Traditionals.

Der Besuch von ARAB SONG JAM ist kostenfrei, über Spenden freuen wir uns sehr!

ARAB SONG JAM ist eine Veranstaltung in Kooperation mit “Sound routes. Notes to get closer”, unterstützt von der Creative Agency of the European Commission.


 

Kuratoren

 

 

ALAA ZOUITEN



Beruf Oudspieler, Komponist, Fusionmusiker
Kuratiert ARAB SONG JAM goes Maghreb
Geburtsort Casablanca, Marokko
Stationen Casablanca, Youssoufia, Marrakesch, Berlin








Kurzbiographie

Alaa Zouiten wurde 1985 im berühmten Casablanca in Marokko geboren. Im Alter von sieben Jahren begann seine musikalische Erziehung in kulturellen Vereinen in Youssoufia (eine kleine Stadt bei Safi), bevor er am Conservatoire National de Marrakech seine Ausbildung genoss, die ihn zum Meister an der Oud (arabische Laute) machte. 2008 begann Alaa in Marokko seine Karriere als Sideman mit der Fusion- Band „Jbara“ und spielte auf zahlreichen marokkanischen Festivals (u.a Essaouira Gnaoua Festival, Grand Festival de Casablanca, Mawazine in Rabat).

Kurz nach seiner Ankunft in Deutschland 2009 begann er seine musikalischen Studien an der Universität Erfurt (B.A. Musikvermittlung und Philosophie), die er 2013 abschloss. In dieser Zeit scharte er einige der besten Thüringer Jazzer um sich und lotete mit ihnen spielerisch die Freiräume zwischen überlieferten Klängen aus dem Maghreb, aber auch aus Andalusien und dem europäischen Jazz aus. Daraus ist das „Alaa Zouiten Ensemble“ entstanden, welches das Debüt-Album „Hada Makan“ 2012 veröffentlichte. Es folgte ein weiteres Studium der Musikwissenschaften (M.A. Transcultural Music Studies) an der Franz Liszt Hochschule für Musik in Weimar. Mit einem Stipendium des Arab Fund for Arts and Culture arbeitet Alaa Zouiten 2015 an seinem zweiten Album „Talking Oud“. In diesem Album experimentiert er mit den stilistischen, technischen und ästhetischen Möglichkeiten der Oud. Das Resultat ist ein faszinierender Mix aus arabischem, andalusischen Jazz und Rock.

In seinen Kompositionen und Arrangements benutzt Alaa Zouiten die unendliche Vielfalt in Zeit und Raum. Ein kreativer Prozess, welcher ständig nach neuen musikalischen Perspektiven sucht und die Schönheit der Musik feiert.

 

WASSIM MUKDAD



Beruf Oudspieler, Komponist, Kurator
Kuratiert ARAB SONG JAM
Geburtsort Damaskus, Syrien
Stationen Damaskus, Istanbul, Gaziantep, Berlin








Kurzbiographie

Wassim Mukdad ist ein Musiker und Komponist aus Syrien. Er komponiert, dirigiert und spielt die Oud (die arabische Laute) in verschiedenen Genres wie Tarab, Tanz- und mittelalterlicher Musik, die er mit Elementen anderer Musikkulturen verbindet.

Seit seiner Kindheit spielt er Oud und Klavier, stark inspiriert von Munir Bashir, einem der größten Oud-Spieler der Geschichte. Er genoss sein Studium am "Höheren Musikinstitut in Damaskus" unter der Leitung der renommierten Professoren Askar Alikbarov (aus Aserbaidschan), Isam Rafee und Mohammad Othman (aus Syrien).

Derzeit studiert Wassim Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und arbeitet an verschiedenen Musikprojekten wie dem "Babylon Orchestra", ist Teil des "Kayan Project" und beteiligt sich an Projekten wie "Musikplus Fusion" dem Education- Programm der Berliner Philharmoniker.
All seine musikalischen Projekte zeigen seine Vision von Musik als einem der wichtigsten Kommunikationsmittel, um Menschen mit unterschiedlichem kulturellen und sprachlichen Hintergründen zu verbinden und mit ihnen auf einer tiefen emotionalen Ebene zu interagieren.

 


 

           

           

           

           

           

           

Informationen zur Konzertreihe ARAB SONG JAM



  


Die WERKSTATT DER KULTUREN wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

 
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