Oktober 2019

 

Once upon a Sax

Samstag 12.10.2019 19:30 | Saal

Eintritt: frei - Spenden erbeten

Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen

Produktion

 

Saxophon in verschiedenen Farben der Musik

Anlässlich des "Jahres des Saxophons" stellen Omar Znkawan, Fuasi Abdul-Khaliq und Vladimir Karparov  die Reihe “Saxophon in verschiedenen Farben der Musik” vor. Sie spielen und improvisieren mit verschiedenen Saxophonen über unterschiedliche Stile und bringen Standards und einige ihrer eigenen Kompositionen auf die Bühne.

Besetzung

  • Omar Znkawan: Saxophon / Klarinette
  • Fuasi Abdul-Khaliq: Saxophon / Flöte
  • Vladimir Karparov: Saxophon
  • Wataru Saito: Kontrabass
  • Cem Dinler: Piano
  • Can Tüfekcioglu: Schlagzeug

  

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Omar Znkawan

Omar Znkawan ist ein syrischer Saxophonist, Klarinettist und Komponist, der seit 2018 in Berlin lebt und derzeit an seinem Projekt 'Arabic Jazz Music' arbeitet.
Derzeit ist Omar Fellow des Programms 'Weltoffenes Berlin 2019' des Berliner Senates für Kultur und Europa und arbeitet gemeinsam mit der
WERKSTATT DER KULTUREN.

Er möchte arabische Musik erneuern, indem er dieser musikalischen Form neue Rhythmen und Harmonien beilegt. Er ist ganz besonders daran interessiert das Saxophon in einer neuen Art und Weise zu instrumentieren, wobei er zum Beispiel die Vierteltöne arabischer Musik einsetzt und in einem arabischen Jazzstil improvisiert.

Sein Projekt reflektiert seine neue Vision arabischer Musik. Er und seine Band spielen Jazzstandards, indem arabische Harmonien mit Improvisationen verschmolzen werden.

 

 

 

 


 

Fuasi Abdul-Khaliq

Fuasi Abdul-Khaliq stammt aus Los Angeles, Kalifornien, wo er bereits im Alter von sechs Jahren mit der Musik und etwas später mit dem Erlernen von Flöte, Klarinette und Saxophon begann.

Seit 2018 ist er Bandleader der LITTLE BIG BAND, dem hauseigenen WorldJazzEnsemble der WERKSTATT DER KULTUREN.

 

Er erhielt seinen B.A. in Soziologie und Musik an dem Whitman College in Walla Walla, Washington. Im Anschluss daran, studierte er Komposition, Arranging und Performance in der renommierten U.G.M.A.A. Foundation (Union of God’s Musicians and Artist Ascension) in Los Angeles, gemeinsam mit dem Jazzpianisten Horace Tapscott und dem Pan African Peoples Arkestra (P.A.P.A.). Daraus folgten US-weite Auftritte mit Größen wie Walter Bishop Jr., Arto Tuncboyaciyan, Arthur Blythe, Winard Harper, Ed Blackwell, Joe Bowie, Hal Singer, Sugar Blue, Nedra Wheeler, Abdu Salim, Dick de Graaf, Abraham Burton und anderen.

Seit 1992 lebt und wirkt Fuasi Abdul-Khaliq in Berlin und ist eine der bedeutendsten Jazz- und Musik-Größen der Stadt. Als Musiker, Bandleader und Musical Director verschiedener Film- und Theaterproduktionen, haben ihn seine Tourneen durch die ganze Welt geführt. Fuasi Abdul-Khaliq hat unterschiedliche, einzigartige Musik-Ensembles mit Spitzen Musiker*innen aus Arika, Europa, Zentral- und Südamerika und den Vereinigten Staaten, ins Leben gerufen, wie sein seit 1995 bestehendes Jazz Quartett, die Latin Jazz Connection und die Ebony Big Band. Fuasi ist bekannt für einen Sound, der Jazz mit Einflüssen aus Blues, Funk, Swing und afrikanischer Musikstile der Yoruba, Bantu, Ewe-Fon und Madinka vermittelt.


Vladimir Karparov

 

Vladimir Karparov studierte an der Musikakademie “Pancho Vladigerov“ in Sofia mit Schwerpunkt Jazz- und Popmusik und mit einem Stipendium der “Oscar und Vera Ritter-Stiftung“ an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater (HfMT).

Vladimir Karparov besann sich, je länger er fern der Heimat lebte, desto intensiver, der bulgarischen Volksmusik. Sie sollte von nun an zum festen und prägenden Bestandteil seiner Musik werden.

Die Teilnahme an diversen Festivals, zahlreiche Konzerte und Auszeichnungen weltweit vervollständigen das Bild dieses vielseitigen Musikers.

Nach CD-Einspielungen mit verschiedenen Projekten veröffentlicht Karparov als Leader sein erstes Album „Thracian Dance“, es folgte sein zweites eigenes Projekt - das Forkolor Saxophon Quartett, mit dem er das Album „Forkolor“ bei Unit Records veröffentlichte. Zuletzt erschein das Album „Antihypocrisyl“ der  Vladimir Karparov Band.

Auszeichnungen: Gewinner des Preises "Bester junger Jazzmusiker des Jahres" in Bulgarien, 3. Preis beim Internationalen Jazzwettbewerb in Monaco, Preisträger beim "Medica pro Musica" in Düsseldorf.
 



  


Die WERKSTATT DER KULTUREN wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

 

 

 
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