Werkstatt Religionen

 

Interreligiöser Dialog


  

Die Werkstatt Religionen und Weltanschauungen ist ein offener Arbeitskreis von Menschen vorwiegend aus dem schulischen Umfeld, die aus privatem oder beruflichem Interesse den interreligiösen Dialog suchen.

Religionen und Weltanschauungen bilden das Fundament einer jeden kulturellen Identität. Die Erfahrung zeigt aber, dass meist nur ein geringes Wissen über Religionen und Weltanschauungen vorhanden ist und eine direkte Begegnung mit 'anderen' Religionen in der Regel nicht stattfindet. Ziel der Werkstatt-Arbeit ist, den direkten Dialog zwischen unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen zu führen und zu fördern.

 

Dabei arbeiten Angehörige der folgenden Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften in der Dialogrunde der Werkstatt Religionen und Weltanschauungen mit: evangelisches, katholisches und serbisch-orthodoxes
Christentum, sunnitischer und sufistischer Islam, Judentum, Hinduismus, Buddhismus, Sikhismus, Baha’i, Neuheidentum und weltlicher Humanismus. Die Mitglieder der Runde verstehen sich jedoch nicht als Stellvertreter_innen ihrer Gemeinschaften, sondern als Individuen mit einem bestimmten religiösen, bzw. weltanschaulichen Hintergrund, und die Dialogarbeit bezieht sehr stark die individuellen Biographien der Teilnehmenden ein.

Der Werkstatt-Kreis trifft sich einmal im Monat. Er arbeitete jährlich zu einem anderen Thema und bereitete im gemeinsamen Dialog jeweils eine Fortbildungstagung für Lehrer_innen und andere Multiplikator_innen, sowie
gelegentlich kleinere Diskussionsveranstaltungen vor.

Besuchen Sie die Webseite der Werkstatt der Religionen und Weltanschauungen hier.

 

Religiös – säkular – neutral: Religion und Staat

Fachtagung für Lehrende und Multiplikator*innen im Kinder- und Jugendbereich

Mittwoch, den 15.November 2017 | 09 Uhr | Saal

Von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin als Lehrerfortbildung anerkannt: Nr. 17.2-77004. Unter Nr. 171115-35.5-46512-170904.16 vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg anerkannt als Ergänzungsangebot für Lehrkräfte des Landes Brandenburg.

Die wachsende religiöse und kulturelle Vielfalt und gleichzeitige Zunahme von nicht-religiös Orientierten in unserer Gesellschaft erfordern sowohl vom Einzelnen wie auch der Gesamtgesellschaft und deren Rechtsordnung ein Austarieren von persönlichen Überzeugungen und gemeinsamen akzeptierten Regeln. Dabei kommt es zu Reibungen, die persönlich, gesellschaftlich und juristisch herausfordern und die das Verhältnis zwischen eigener religiöser/weltanschaulicher Haltung einerseits und Gleichbehandlung und Neutralität des Staates andererseits immer wieder in Frage stellen.

Am Beispiel Schule informiert die Tagung über den aktuellen Stand auf gesellschaftlichem, bildungspolitischem sowie verfassungsrechtlichem Gebiet und reflektiert Erfahrungen aus der Sicht Einzelner.
Verschiedene zukunftsweisende Lösungsansätze werden in den Workshops vorgestellt und hinterfragt.

Außerdem gibt es Gesprächsmöglichkeiten mit vielen Mitgliedern der Werkstatt Religionen und Weltanschauungen: Baha’i, Christen, Hindus, Humanisten, Muslime, Juden, Neuheiden und Sikhs.

Weitere Infos unter https://wrw-berlin.de/

Teilnahme kostenfrei.


Mittagessen zu moderaten Preisen nach Voranmeldung möglich.


Begrenzte Teilnehmer*innenzahl, deshalb Anmeldung erforderlich:
paul.raether@werkstatt-der-kulturen.de / Fax 030 – 60 97 70-13
 

Nur wer sich ändert, bleibt sich treu

Fachtagung: Religionen und Weltanschauungen in Zeiten von Veränderung

Mittwoch, den 09. November 2016 | 9 Uhr | Saal
 

Nachdem sich die Werkstatt Religionen und Weltanschauungen im letzten Jahr mit dem Thema "Anderssein" auseinander gesetzt hat (mit dem Fokus auf Sensibilisierung und Abgrenzung), wenden wir uns in diesem Jahr dem Anders werden zu.

Wie gehen Religionen, Weltanschauungen und Nicht-Gläubige mit Veränderung, Anderswerden, Transformation um? Gibt es hilfreiche Texte, Traditionen, Anregungen für die Herausforderungen, die in solchen Prozessen individuell wie kollektiv gemeistert werden müssen? Und: Wie verändern sich Religionen und Weltanschauungen selbst unter veränderten Bedingungen?

Die Tagung beschäftigt sich in Vorträgen, Gesprächsrunden und Workshops aus mehreren Perspektiven mit dem Thema „Anders werden“ und nimmt dabei besonderen Bezug auf religiösen oder weltanschaulichen Umgang mit diesem Thema.

Außerdem gibt es Gesprächsmöglichkeiten mit vielen Mitgliedern der Werkstatt Religionen und Weltanschauungen: Aleviten, Baha’i, Buddhisten, Christen, Hindus, Humanisten, Muslime, Juden, Neuheiden und Sikhs.

Programm:

  • 8.30 Anmeldung und Stehcafé
  • 9.00 Begrüßung und Einführung
  • 9.15 Podium »Biografische Berichte aus der Werkstatt Religionen und Weltanschauungen«
  • 10.00 "Buddhismus ist Veränderung" - Vortrag von Dido Roggatz, Berlin
  • 10.45 Kaffeepause
  • 11.15 Rückfragen und Anmerkungen zum Vortrag
  • 11.45 "Religion und Psychotherapie als Mittel der Veränderung" - Vortrag von Elif Alkan Härtwig, Berlin
  • 12.30 Rückfragen und Anmerkungen zum Vortrag
  • 13.00 Mittagspause
  • 14.00 Musikalisches Intermezzo: Kelvin Sholar, Piano
  • 14.15 Veränderungen erkennen und sichtbar machen (AT)
    Großgruppenworkshop geleitet von Ute Zimmermanns
  • 16.15 Präsentation der Workshopergebnisse
  • 17.00 Ende der Tagung
     

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl, daher Anmeldung erforderlich:
Fax 030 – 60 97 70-0 / info@werkstatt-der-kulturen.de


Darf ich zeigen, wer ich bin?

Mittwoch, 01.06.2015, 19:30, Saal
Lesung und Gespräch mit Fereshta Ludin, Autorin von „Die Enthüllung der Fereshta Ludin. Die mit dem Kopftuch“.


Das Buch von Fereshta Ludin beschreibt als eines von vielen Beispielen, wie und wo die Zivilgesellschaft und Religion ihr Verhältnis neu ausrichten. Das Kopftuch der Musliminnen ist hierbei Ausgangspunkt für weiterführende Gedanken. Anhand einer Lesung und Gespräch werden Überlegungen, Befürchtungen und Vorschläge angesprochen – unter den Podiumsteilnehmer*innen und mit dem Publikum.

Fereshta Ludin ist Tochter eines afghanischen Diplomaten, Schülerin in Saudi-Arabien, Mutter einer muslimischen Patchwork-Familie, Weltbürgerin. Eine bekennende Muslima, die Deutschland mit gestalten und keine Zuschauerin sein will.


Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung findet ihr im Spielplan.


Fachtagung

Mittwoch, 04.11.2015, 9.00-17.00

Religiöses/weltanschauliches Anderssein: Bereicherung, Herausforderung, Bedrohung

Begrenzte Teilnahmeanzahl, deshalb Anmeldung erforderlich:
Tel. 030 – 60 97 70-16, Fax 030 – 60 97 70-13
paul.raether@werkstatt-der-kulturen.de

Die bisherigen Themen:

Publikationen*

  • „Geschlechterrollen in den Religionen und Weltanschauungen“ (Bestellen)
  • "Dialog der Religionen und Weltanschauungen. Herausforderungen an die Demokratie" (Download)
  • „Erwachsenwerden: Vorbilder, Leitbilder, Rituale“ (Download)
  • "Arbeit" (Download)

*Die Publikationen entstanden mit der Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), des Beauftragten des Senats von Berlin für Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften und des Humanistischen Verbandes Deutschland - Landesverband Berlin/Brandenburg (HVD) und der Bürgerstiftung Neukölln (N+).

Wanderausstellung

Die Werkstatt der Religionen und Weltanschauungen hat die Wanderausstellung „Respekt“ erstellt. Sie kann in der Werkstatt der Kulturen ausgeliehen werden. Die Ausstellung wurde bereits bundesweit gezeigt, u.a. im Amt der Brandenburger Integrationsbeauftragten (Potsdam), im Evangelischen Gemeindezentrum (Eberswalde), an verschiedenen Berliner Schulen, in der Berliner Jerusalemkirche, der Katholischen Hochschule für Sozialwesen (Berlin), im Kinder-, Jugend- und Familienzentrum FEZ-Berlin.

Kontakt

Paul Räther
Tel. 030 - 60 97 70-16
paul.raether(at)werkstatt-der-kulturen.de