Ménage de la nouvelle

 

Ménage de la nouvelle

Neue Vorstellungen von Familie

Alleinerziehende, Zwei-, Drei- und Vierecksbeziehungen, Patchwork-Familien, gleichgeschlechtliche Liebe und Wahlverwandtschaften - Familienkonstellationen entwickeln sich dynamisch. Die internationale Filmreihe nimmt Konstruktionen und Realitäten des familiären und partnerschaftlichen Seins genauer in den Blick. Welchen moralischen Dilemmas stellen sich die Protagonist_innen, um ihre Lieben so zu lieben, wie sie es möchten?
Brüderliche Rivalitäten in der eigentlich polygamen Gemeinschaft der Ramingining, die aufopferungsvolle Zuwendung einer nigerianischen Großmutter zu ihrem Enkel oder die legendäre Nola Darling, mit ihrer Weigerung sich in einer monogamen Paarbeziehung zu etablieren - die Familie ist ein diverses Gebilde.
Die verschiedenen Stationen der Liebe und Familie werden präsentiert und diskutiert, auch hinsichtlich neuer Filmsprachen. Die Diskussion wird mit und von Kuratorin Branwen Okpako geführt, zum Teil mit den Filmemacher_innen selbst oder inhaltlichen Expert_innen. Die Donnerstagabende im WorldWideCinema werden kontrovers, sexy, liebend, fürsorglich und meist auch: selbstbestimmt.

Diese Reihe wurde gezeigt im Rahmen von WorldWideCinema vom 21.11.2013 bis zum 19.12.2013.

Kuratorin: Branwen Okpako.

Programm

21.11. She's gotta have it
28.11. Xala
05.12. Pariah
12.12. Ten Canoes
19.12. Maami

Flyer